Fauler Hund im kalten Winter

von Uwe Röder
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Im Winterschlaf bin ich, schon
gestern lag im Bett bei dir
nur meine Seele!

Trieb nach Mitternacht mit
dir noch Weißtschon,
gar nicht lahm!

Doch dass ihr nicht
ihr Essen
fehle,

musst du stündlich lächeln!
Das ist Brot für sie mit
süßem Rahm.

Vergisst du es, haucht sie ihr
Leben vor dem Frühling
aus...

Für Raureif an den Bäumen
musst du sie
begeistern,

ist es nur mit dir, geht sie
sogar dann nackt
hinaus!

Ich träum von euch, du wirst
schon alles mit ihr
meistern.

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Kommentare

16. Nov 2018

Wieso "Fauler Hund" ?
Die arme Seele hat doch alle Hände voll zu tun?
Das Ende verwirrt mich ein bisschen.
Magst Du mir auf die Sprünge helfen?

Liebe Grüße,
Ella

17. Nov 2018

Liebe Ella, der faule Hund, der in Winterschlaf ging, weil ihm alles zu kalt und anstrengend wurde, ist nicht die Seele, das bin ich, der von der Partnerin verlangt: Nun aktiviere mich mal schön, hab du den Hut auf in der kalten Zeit, aber sei auch noch freundlich und lächle zu jeder vollen Stunde, du hast es ja mit einer zarten Seele zu tun, nicht mit "Faulheit", also, das avanciert gar zu einer edlen Sache!

Aber vielleicht ist alles doppelbödig und augenzwinkernd gemeint, vielleicht sind die Rollen vertauscht und der Partnerin ist die Jahreszeit ein Graus? Schließlich ist klar, dass ich Reif an den Bäumen und Schnee auf den Fluren liebe und auch bei eingefrorenem Mund noch grinse? Es sollte halt ein " Problem", (das mir aber keines ist), mit Humor lösen?

Danke, liebe Ella, für dein liebes Nachfragen, und ein lieber Wintergruß an dich von
Uwe.

17. Nov 2018

Danke für die Erläuterungen, lieber Uwe.
Hatte ein wenig zu einseitig gedacht. Normalerweise geht die Fantasie mit mir durch, aber dieses mal, war sie wohl eingleisig unterwegs.
Jetzt verstehe ich :)

Schönes Wochenende und
ganz liebe Grüße,
Ella