Kindheitserinnerungen

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Damals, es ist als wäre es erst gestern,
um uns rauschten intakte Wälder
im Zyklus der Jahreszeiten,
und weißt Du noch………, die alte Eiche,
die alte Schaukel.

Wie haben wir sie einst geliebt,
wenn mit des Frühlings Blütenpost
die ersten Knospen brachen,
ein jeder nahm von seiner Kost.

Wir schaukelten uns hoch hinauf,
ins Blaue auf wir brachen,
wir stiegen auf gen Himmelszelt,
klopften an Engelstüren,
wir ließen uns verführen.

Wir legten unsere Blüten ab,
wie damals auf des Vaters Grab.
Als wir die Gaben abgegeben,
da sprangen wir vom Schaukelbrett
hinaus ins abenteuerliche Leben.

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Kommentare

17. Jan 2019

Wunderschön und berührend, weckt eigene Erinnerungen ...

liebe Grüße - Marie

17. Jan 2019

"Die Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertrieben werden können."

Jean Paul

LG Axel

17. Jan 2019

Nicht hochgeschaukelt - Dein Gedicht ...
vielmehr die schöne Kindheit aus ihm spricht.

Liebe Grüße nach Sousse,
Annelie

18. Jan 2019

ja so war es wohl,Jürgen.Manchmal stellt sich Melancholie ein.Macht nix.
LG
ulli