Der Herbst

von Alfred Mertens
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Der Herbst mit all seinen bunten Farben
zeigt uns das Leben wie es war und auch ist.
Es gab viele Wunden, ja selbst jene Narben,
die keiner im Leben nicht einmal vermisst!

Der Heimgang der Natur hat uns eines voraus,
sie lässt sich im Herbst auch nicht mehr erneuern,
und vergeht wie im Winde mit Saus und Braus,
doch jedem ist klar, wohin sie wird steuern.

Jedes Blatt, jeder Zweig eines Baumes verdorrt
und wird nach dem Winter erneut wieder blühen.
Denn die Natur erscheint an dem selben Ort,
erneut in Schönheit sich dort zu bemühen.

Das ist der Zeitlauf Natur, wie sie weiter lebt,
und kein Mensch kann es jemals verhindern.
Sie ergeht sich in Spuren: wenn es "einer" erstrebt,
so kann auch die Menschheit den Drang nicht mindern.

Wir alle sind wissend, was dieses bedeutet,
und keiner von uns kann dem Werden entgehen.
Auch für uns Menschen, wird der Herbst eingeläutet,
und wenn er einst anklopft, muss er auch gehen.

Nur mit dem Unterschied, wieder erscheinen,
mit Glanz und Gloria, wie Mutter Natur,
das ist ein Umstand und wäre zum Weinen,
wer das wirklich will, dafür gibt`s keine Spur!

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Kommentare

17. Aug 2017

Eine Spur gibt es nicht... nur Glaube, falls man glaubt.

Liebe Grüße
Soléa

01. Sep 2017

Ja seinen Glauben darf man dabei nicht vergessen,
das wäre von keinem von uns, ein richtiges "Fressen" !

Lieben Gruß und Dank !
ALFRED

01. Sep 2017

Wie schön Alfred, du legst die Spur von der Jahreszeit unmerklich zur Lebenszeit, die vom Herbst auch noch in den Winter mündet. Lebenssatt, gebrechlich, reduziert (meine Mutter ist 90 Jahre alt. Sie lebt es mir vor) sage ich einst "Adieu!" und lasse mich fallen, nicht tiefer als in Gottes Hand und bitte nicht um Wiederkehr. Dir einen ungereimten Gruß für ein mildes SpätsommerWE

Barbara