Von der Zeit in der Zeit

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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365 Tage und 365 mal die Nacht,
ein jeder Tag für sich
in Glut entfacht.

Gezähltes Leben, gefangen
im Takt der Zeit,
bereit alles zu geben,
getäuscht von Einsamkeit.

Jedes Gesicht neu geboren,
jeder Gedanke lebt,
oftmals im Licht verloren,

ich stehe auf und gehe,
gesessen habe ich viel zu viel,
im Schlaf zum Traum mich begebe,
decke zu, mein müdes Lebensgefühl.

Die Nacht bringt Stille
am nächtlichen Firmament,
wachen im hellen Feuer,
die Jungfrau, die Waage, der Stier.

Der Schütze, der seinen Pfeil anlegt,
und das Schicksal trifft ins Schwarze,
bis die Sonne es bewegt,
die Erde sich dem Tag zu dreht,
damit das Leben seine
Verantwortung nicht verschlafe.

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