Absolute Gewalt

von J.W. Waldeck
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einverleibt vollstreckt sich jede Vitalenergie
die einzigem Sündengott dient
wenn der Sündenbock der Fastenzeit
herum ist
und die Schuld neue Geschöpfe abschiebt

und niemals wird ein verschiedener Geist
diese Vitalauren befreien
die ein befallender Geist besaß und prägte
meidet dich jede sinnvolle Sonnenseele
durch Höllenimpulse ewiger Kampfansage
im Einfluss psychotischer Intervalle
die eine solche Ballung geladener Potenz
konstant erhöhter Frequenz
zu gewandeltem Unwillen fabriziert
bevor sie elementar realisiert
Zellen, Materie & Auren durchdringt
bis zur LETZTEN SCHICHT ausgestrahlt

erst sanft, als Frühlingswind
im Verlauf, mit eiskaltem Hauch
jedes Gemälde, jede Einheit übermalt
bedeckt mit diesem gesichtslosen Ebenbild
in fröhlicher Annahme
die absolute Hingabe suggeriert
weniger und geringer werdend
wo das Werden der opferwilligen Vorgabe
sich wesentlich mehrt & generiert
das freigelegte Gewebe beherschend
bis der Funke bestimmter Anziehung
sich restlos entleert

ins bebende Becken geringer Güte
ins lebendige Erwecken köstlicher Süße
von der Ernte berauscht
gefallener Früchte
ja, von wunder Wärme gebauscht
im Entzug geladener Eindrücke

im Fluss entnommenen Wissens beseitigt
im Kuss gereinigten Lichtes vereinigt
zum großen Ganzen
wo gelöschte Potentiale zertanzen
plane Projektionen
zahllose Knoten speichern
wie Botenstoffe
in Kreisläufen verweilen
so wahr & scheinlich ist dies externe Nichtsein
durch geschlossene Zustände verschweißt
bevor eigensinnig ein Entwurf Geburt definiert

dank zahllos geschichteter Energie
im Spektrum umso höher schwingt
je größer das Einwirken
verwobener Wesen gelingt
aus denen jegliches Dasein weggefegt
das unbedarfte Kleinkind hegt
angewiesen auf die Fürsorge einer Autorität
die für das Ende allen Lebens steht

I
Propheten die auf Erden aus...scheiden
sind die Schmeißfliegen der Eingefleischten!

II
bevor das Fremde sich förmlich verschiebt
durch Schein ein vorbestimmtes Dasein verliebt
- blendende HELLE vorgibt
wofür es straft und reibungslos abrichtet
das eigenschaftslos vorspielt
welche Plagen geplant vernichten
so zwangs-läufig wie sein Gewerbe häufig
aus gelobten Abgründen erschallt
aus tönernen Tonfolgen absolute Stille strahlt

warum sich Götter niemals einmischen
liegt tief‘rem Sinn zugrund
durchdringt zeitlos ihr Wissen
und das Wirken im Verbund
befreit durch eigenes Gewissen allein
von jeder Runde im Gesangsverein

jene Totenstille vor dem Schwinden
der inneren Seelenstimme
die zeitlose Verbundenheit erschuf
rein - bedingungslos
und durch sich selbst wirklich genug

in steter Fühlung übertönt
wo fehlende Berührung vorsätzlich verschönt
geistlos preisgegeben dem Einen
weil reines Empfinden Wahnsinn meidet
bis eigenes Erblinden nichts unterscheidet
damit Nichts alles wird und niemals mehr
bis Dasein sich ins Gegenteil verkehrt
außer dem einen Wesensfreien
außer dem Immergleichen, sich geFallender Ähren

III
unter Gelichteten mehr als bewusst
im Mehren seiner lodernden Lust
ein leer geträumter Durst
Geistreich um Geistreich zu begehren

© j.waldeck 2016
Alle Rechte sind dem Autor vorbehalten.

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Kommentare

19. Jan 2019

Ja, warum sollen die harten Worte nur immer
den Propheten der Proleten vorbehalten sein?

LG. Waldeck