Ein Licht für meinen Pfad

von Ephraim Kolczynski
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Wie dankbar war ich jenem Rand am Felde,
der nicht geerntet wurde wohlbedacht,
den leeren Magen füllte in der Nacht,
erdrücktem Waisen ohne Haus und Gelde.

So war mein Silber junggeliebte Melde,
die meinen Geist mit ihrem Salz bewacht,
den weiten Sternen gleich in ihrer Pracht,
als flösse über mir der Fluss der Schelde.

Das Ziel der Trichtermündung war die Birke,
in deren Schatten ich die Segel sah,
die ihre Seidenstoffe übertrugen.

Ob ich die Tageslöhne noch erwirke,
mit alten Kräften meiner Heimat nah,
um sanft zu schließen eines Sarges Fugen?

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