Wie Falter die nächtens nicht schlafen

von Ephraim Kolczynski
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Wie Falter die nächtens nicht schlafen,
umschwärmte ich wandernd dein Licht,
verfolgte die Schritte zum Hafen,
der schimmernd ins Auge dir spricht.

Du zündest gedenkend die Kerze,
die leuchtet so lieblich im Rot
und öffnest mit Tränen das Herze,
dem Fischer verloren im Boot.

Ich schweige im Anblick versinkend
und folge der Rose verweint,
in Lichter des Mondes ertrinkend,
sodass uns die Tiefe vereint.

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Kommentare

18. Jul 2018

Auch wir (meine Freundin und ich) waren oft Falter im kleinen Hafen;
bei Nacht jedoch war 'n wir daheim und konnten immer gut schlafen.
Das machte die Luft, da wehte von Hamburg herüber 'ne steife Brise:
Der hat auch die Kühe müd gemacht, ganz besonders die Liese.
Wunderschönes Hafengedicht - mit traurigem Kerzenlicht.

LG Annelie

18. Jul 2018

Oh ja die Seeluft macht müde ich war heute wieder an zwei Häfen :) und hab den Wellen zugeschaut :)

Vielen Dank für dein Lob :)
Liebe Grüße
und guten Nacht

19. Jul 2018

Hallo Epharim, Häfen sind Zauberorte... ich stehe oft an kleineren... große Hafenstädte machen mir Angst. Aber so ein kleiner, verträumter Hafen.. oft überlege ich mir, welche Geschichten sich dort abgespielt haben..aber nie hätte ich sowas Schönes abfassen können.
Liebe Grüße und großes Lob
Anouk

21. Jul 2018

Da haben wir ja was gemeinsam :) ich mag so richtig kleine die kaum einer kennt :) ich frage mich auch oft wie die Strandbauern so waren früher.

Danke für dein zu herzengehendes Lob

Liebe Grüße von mir