Der Sonne entgegen

von Regina Bäcker
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Ich wandle im Schatten der Sonne entgegen,

sie zwar am Himmel steht,

doch ich fühle mich allein,

schwarze Wolken in mich hineinziehen,

nicht aufzuhalten,

ins Koma fallend.

Der Wecker weckt mich nicht auf.

Mein Schicksalskampf sich durch das Leben zieht.

Ich bete um Vergebung,

will vertrauen,

doch die Schmerzen meinen Atem rauben.

Ich bin nicht allein,

das sagt man mir,

doch das Leben mir die Kraft raubt.

Ich fühle mich leer.

Wiederkehrende Träume,

bringe mich weg,

der Sonne entgegen.

Wache aus der Ohnmacht auf,

das Herz pulsiert wie besessen nach dem Leben.

Das Blut, das kocht,

den Kampf nehme ich auf.

Ich sehe mich,

durchwandere den Schmerz,

sehe dahinter,

die Welt scheint heller,

ich liebe mich,

sie durchdringt mich,

zweifelt nicht,

alles gewinnt an Entwicklung,

alles hat seine Berechtigung.

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Kommentare

20. Sep 2017

Der Sonne entgegen, ist nicht verwegen.
im Gegenteil gut,
und macht jeden Mut !
man gewinnt an Entwicklung,
und verhindert Verwicklung !

LG
ALFRED