Ein Hauch von Mythologie

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Mein Herz schläft auf weichem Schnee,
mitten im Kreis – umringt von des Lebens Feuer.
es brennt, doch verbrennt es nicht,
kühl wacht das Eis im Schnee
im Schein der Flammen.

Der Rabe auf des Sehers Arm
spricht von der Glut der Weisheit,
es dürstet mich nach dem Verlangen,
nach all´ den Gesängen, frohlockten einst
die Musen tanzend in grünen Wipfeln,
im knorrigen Geäst verzauberter Bäume.

Verführerisch, flüsternd wehten ihre Stimmen,
ward selbst die Gottheit berauscht, benommen.

Das grüne Blatt aus meinem Traum
hat der Wind zum Fluss getragen;
es sanft zum Meere treibt.
Vom Laub der Wälder eingefangen,
Geschichten, die die Seele schreibt.
Ihr grüner Kuss stillt das Verlangen,
Mutter Natur versiegelt Lebensträume.

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