Das Wüstenschiff

von Alfred Mertens
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Kamele soll`s in Deutschland geben,

die uns verschönern unser Leben.

Obwohl das Tierchen oft verehrt,

im Orient ist es sehr begehrt.

Nur in Deutschland, wie`s genannt,

ist es „noch längst nicht“ sehr bekannt.

Irgendwann macht man Bekanntschaft,

privat, beruflich auch Verwandtschaft.

Und auch nicht nur bei guter Führung,

kommt man mit ihm mal in Berührung.

Irgendwie und irgendwann,

eckt man mit dem „Tierchen“ an.

Immer dann und automatisch,

selbst wenn das Tier nicht unsympathisch,

es kann ja selbst nicht viel dafür,

denn wenn die „Abnutzungsgebühr“,

die man dabei in Rechnung stellt,

auch nicht immer uns gefällt!

Kamele sind ja auch nicht dumm,

selbst wenn sie bisweilen stumm.

Wenn es durch die Lebenswüste,

hin und her mit „Lasten“ düste,

dementsprechend auch geschaßt,

weil sie nur noch als Dauergast.

Darum, triffst du ein Kamel,

mache daraus keinen Hehl,

mußt du es zunächst hofieren,

um dich zu akklimatisieren.

Weil das Tierchen wenn stupide,

sich auch sehnt nach Gottesfriede,

darum nimm es ihm nicht krumm,

auch wenn`s hin und wieder dumm,

sich benimmt, und dieses plötzlich,

trotzdem ist es auch ergötzlich,

denn als treues Wüstenschiff,

auch wenn fehlt der letzte Schliff,

ist das Kamel ein Freudenspender,

als Abriß im Adventskalender.-

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