Zuflucht

von Angélique Duvier
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Manchmal fliehe ich in meine Träume,
möchte vor dem Zorn davonlaufen,
oder vor meiner großen Ungeduld.

Ich suche in ihnen nach Geborgenheit,
oder einfach danach, die zu sehen,
die schon vor langer Zeit gegangen sind.

In meinen Träumen leben sie weiter,
sind nicht gealtert, gesund und fröhlich.
Doch wenn ich erwache, bin ich allein.

Ich suche im Schlaf meine Schwäche
und nach der Kraft, die ich haben will.
Fliehe, vor der zu ruhigen Stille.

©Angélique Duvier

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210 Seiten / Taschenbuch
EUR 10,80
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Kommentare

19. Mai 2017

Träume sind weit mehr als Schäume -
Sie öffnen neue Lebens-Räume ...

LG Axel

19. Mai 2017

Ein schönes Gedicht, Angélique und für mich durchaus nachvollziehbar.

Liebe Grüße,
Annelie

20. Mai 2017

Das ist so nachvollziehbar ...
Empfindsamen Menschen geht es so.

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