Der Augenblick

von Andreas Weber
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Die Vergangenheit ist vergilbt, die Zukunft so ungewiss…
Es zählt nur das Jetzt, der greifbare Augenblick
voll immer deutlich werdender Umrisse…

Es ist wie in einer Fotoentwicklungskammer.
Das Bild auf dem schneeweißen Papier nimmt sehr langsam seine Gestalt an,
als ob ein bekanntes Gesicht aus dem Nichts zu uns freundlich hinüberschaute…

Die lächelnden Augen begegnen sich und erkennen einander…

Manchmal ist es so still, keine Stimme, kein Laut dringt aus der Ferne.
Wenn ich die Augen schließe, dann kommt mir so vor,
als ob dieser Planet ganz menschenleer wäre.

Vielleicht ist der Lärm der Welt nur eingebildet,
die überfüllten Städte nur eine Sinnestäuschung
und das bunte Treiben ein Phantombild
ohne jede Daseinsberechtigung?

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