Klang der Stille

von Andreas Weber
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Im Schatten des Lärms ruht die Stille taub und stumm.
Müde vom Wandeln auf lärmenden Straßen,
erschöpft von der Hetze hektischer Martinshörner,
erdrückt vom dumpfen Schlag der Turmglocken,
ermattet von dem verhärteten Puls der Großstadt.

Kein Wind rührt die Saiten der klaren Luft.
Nicht einmal ein leiser Atemzug vermag die Stille aufzuwecken.
Und dennoch, wenn ich bedienungslos in das Herz der Stille eintrete,
vernehme ich ihren beinah lautlosen Klang,
ein leises Echo vergangener Zeiten,
ein helles Rauschen des kommenden Universums.

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