Spuren im Sand

von Andreas Weber
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Soweit die Füße tragen im warmen Sand und kühlen Nass
immer weiter, entlang am azurblauen Pass.
Die Haare durchtränkt mit goldenem Staub und salziger Gischt,
das Tosen der Wellen mit Möwengesang vermischt.

Ein mühsames Schreiten, ein langsamer Gang,
gegen Wind gebeugt im steten Vorwärtsdrang.
Das Meer öffnet sich plötzlich - die Naturgewalt -
auf Wellenrücken reitet eine weiße Gestalt.

Sie entspringt dem Wasser und geht ans Land,
wie eine Meeresgöttin setzt sie ihren Fuß an Strand.
Zwei Spuren im Sand, zwei Zeugen, doch nein, es sind plötzlich vier,
Es ist nicht mehr Ich, es sind einfach Wir.

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Kommentare

19. Mai 2020

Ein wunderschönes Werk gelang Dir hier,
Ich muss sagen, es gefällt mir sehr! :)

Herzliche Grüße
Ella