Nordafrikanisches Winter Feeling

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Diese kühle Sonne, die die blassblaue Frische
des klaren Himmels in ihren Strahlen einfing,
sich golden über den Rand der Wüste legte.

Dattelpalmen, abwechselnd mit Ficusbäumen
öffneten ihr Grün und sogen die glänzend
blaue Kühle in ihr Mark.

Olivenhaine dösten in den winterlichen
sonnendurchfluteten Nachmittag hinein, still ist es
jetzt in ihren Reihen nach der Ernte geworden.

Mensch und Natur haben sich dem klaren Gesang
ergeben. So viel Andacht, so viel Ruhe lag in
ihrer aller Zufriedenheit; man konnte es spüren,

ihren kühlen Hauch winterlicher Symphonien,
die der summende gelbe Sand zu den Tiefen
der Wüste trug, hinfort über die müden Gipfel
träumender Dünen.

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Kommentare

19. Dez 2018

Wunderschöne Landschaftsbeschreibung, Jürgen, so farbintensiv und plastisch, dass man sich danach sehnt, ein paar Tage dort verweilen zu dürfen. Du jedoch würdest dieses Land gewiss vermissen - müsstest Du von dort fort.

LG nach Tunesien,
Annelie

20. Dez 2018

Beneidenswert, was ich da lese in Deinen hoch poetischen Zeilen, lieber Jürgen, ich wünsche frohe Weihnachten zu Dir in eine Landschaft, die jener ähnelt, in der Jesus einst geboren wurde, ich weiß es, weil ich öfter durch Tunesien gereist bin …

LG Marie