Erstaunlich

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Erstaunlich, wenn früh morgens die Schatten
Der letzten Nacht durch die Gedanken ziehen.
Da war dieses historische Tor,
Mittelalterlichen Erwachen
Im Konzert des 21. Jahrhunderts.

Da war dieser Kindheitstraum, der nicht recht wusste
Ob er Realität geworden ist oder
Nur eine Fata Morgana zwischen Bewusstsein und
Unterbewusstsein.

Angst und Freude, verinnerlichtes Erstaunen
Angst: Er könnte jeden Moment zerplatzen
Freude: Dass eine jahrzehntelange getragene Botschaft lesbar geworden ist
Staunen: Dass etwas in Kindheitstagen erträumtes tatsächlich geschrieben steht.

Die Zeit hat schon Besitz von allem ergriffen und
Verbindet sich mit dem Lebendigen.
Mit ihr verbunden sein, in ihr aufgehen.
Sie schlossen Freundschaft und fließen dem Ausgang zu.

Kein Gefangener seiner Selbst mehr zu sein.
Zulassen ist Botschaft.
Erstaunlich, wenn die Schatten des letzten Tages sich mit der Nacht vermählen,
Getragen von der Hoffnung sich endlich selbst zu erkennen.

Es ist schon erstaunlich.

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Kommentare

16. Aug 2019

Lieber Jürgen,
wieso, war ich abgelenkt, wieso habe ich dir nicht einen Dank gesagt für dein so wundervolles Gedicht? Sonderlich, da es mich so stark berührt hat und vieles auch ungesagt, aber zwischen den Zeilen deutlich steht!
Dank an dich, es ist toll!
LG Uwe

19. Aug 2019

Lieben Dank Uwe,

freue mich, dass dir die Zeilen so gut gefallen haben. Ich lese deine Kommentare genauso gerne wie deine Gedichte. Sie sind halt "uweisch", dein Branding. :-)

Beste Grüße
Jürgen