Wolken

von Angélique Duvier
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Grenzenlos, am weiten Himmel, ziehen Wolken herauf und Dunst steigt auf.
Ich sitze allein und bedaure die welken Blätter.
Ein Vogelpaar fliegt auf.
Ich glaube beinah, dass der Frühling bei jemand anderem zu Hause ist.
Die grünen Blätter beginnen sich zu verfärben und von den Bäumen zu fallen,
nur drei welke Blätter sitzen noch auf dem Zweig, sie sehen wie drei rotbraune kleine Vögel aus.
Was für liebenswerte kleine Geschöpfe es doch sind.
Ich lausche den herbstlichen Tönen der Natur, sie bergen einen Hauch von Herbstmelancholie.
Wie viele Herbstgeräusche es doch gibt.
Die Dämmerung bricht jetzt schon früh herein, sie bringt die erste klirrende Kälte
und legt sich wie ein Schatten auf das hohe Gras.
Weidenzweige sind umhüllt von Nebel.
Die orangefarbene Herbstsonne beginnt sich im nebligen Dunst zu verstecken.
Im Garten liegen unzählige welke Blätter und Kastanien, verstreut über den Weg.

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