Zuckerbrot und Peitsch-Blut-tot

von Sabrina Jung
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Großstadtvillen umsäumt von sterilen Gärten,
zuckersüß ausstaffiert und nach Spielfreude dekoriert,
vorgegaukelte Lebendigkeit erstickt in Gefühllosigkeit,
erinnert an „Zuckerbrot und Peitsch-Blut-tot.“.

Mitten im Leben und doch so tot,
unbewohnt bis zum Spätabendbrot,
ihre Bewohner sind mächtig
und nach außen prächtig.

Sind sie Marionetten ihrer selbst
und gleichzeitig Strippenzieher,
so tragen sie eine große Verantwortung,
die eine Entartung nach sich zieht.

Abends werden die edelsten Häppchen,
ganz ungeniert mit Hochprozentigem serviert,
damit sie gewissenlos nicht schwer im Magen liegen.

Ihre Kinder werden mit dem ersten Babygeschrei
zu kleinen Herrschern herangezüchtet,
Durchsetzungsvermögen gepaart mit kantigen
wegstoßenden Ellenbogen sind für sie die
wichtigsten Eigenschaften, ohne dafür zu haften,
laufen sie strafunmündig durch die Gegend
und zerstören so manch sensible Seele.

Justitia ist blind,
das säuselt kühl der Wind.
Die philosophische Betrachtung,
eine verhöhnende Verachtung.

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Kommentare

21. Apr 2018

Sie sind die Größten, die Eliten!
(Zumindest doch die größten NIeten ...)

LG Axel

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