Das Ende der Einsamkeit

von Andreas Weber
Mitglied

Die trüben Tage und langen Nächte schweigen vehement in meiner Seele.
Dunkle Gestalten tanzen in Reigen vor einer grauen Kulisse
und flüstern mir unmissverständliche Botschaften ins Ohr.
Alles scheint ertrunken in einer Wand aus Nebel und dichtem Dunst.

In jede Himmelsrichtung ragt mein Bildnis hinaus
wie eine schlechte Kopie eines verschütteten Originals.
Kein Laut durchdringt die eherne Wand meines verlassenen Herzens.
Endlose Kolonnen verzerrter Spiegel gaukeln die Unendlichkeit vor.

Doch plötzlich dringt ein filigranes Licht durch die finsteren Gardinen hindurch.
Wie ein vergessener Glanz eines Diamanten aus alten Zeiten.
Ganz unerwartet, überraschend und doch völlig real bahnt sich das Licht
seinen mühsamen Weg zu meinem ausgehungerten Herzen.

Rechtshinweis:
Für diesen Beitrag ist eine unkommerzielle Nutzung erlaubt, alle Rechte verbleiben jedoch beim Autor/bei der Autorin.

Interne Verweise