Zwischen den Zeilen

von Andreas Weber
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Die Geschichten, die zwischen den Zeilen stehen,
sind zeitlose Worte, die es schon immer gab und immer geben wird,
auch wenn die Zeit aufhört, ihre Stunden zu zählen.

Worte, die zwischen den Zeilen stehen,
lenken den Lauf der Planeten und der Sterne,
erwecken das Herz zum Leben und bestimmen den Abend jeder Begegnung
in der Unendlichkeit des Universums.

Worte, die unsichtbaren Schlüssel, öffnen die kleinen Zeitfenster,
damit du das Wahre und das Wesentliche erblicken kannst.
Der Rest ist Illusion, der große Schein einer eingebildeten Wirklichkeit.

Dazwischen wandeln wir,
zwei Körper gefangen im Uhrwerk der Zeit.
Vergänglich, verwelkend, verletzlich
und doch voller unerfüllter Sehnsucht,
wie zwei kleine Kinder, die ihren Weg nach Hause suchen.

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Kommentare

23. Mai 2020

Ja, das Wesentliche steht meistens zwischen den Zeilen. Lesen kann es der, der hin-hört, weniger der, der zu-hört.

Lieber Andereas, ich mag Dein Gedicht,
Tief sind die Zeilen und hell deren Licht! :)

Herzliche Grüße
Ella