Atemlose Stille

von J.W. Waldeck
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Haupt, du neigst dein (IN)
Halt, drückt der Schultern Gewalt
schief und taub ringt Atem
der Todeshauch gebiert
ins schwarze Raumgestirn

leibhaftig geboren, das Irrlicht
hyperventiliert
der Sonnen, Sterne, Körperlosen
die sich erleuchtet wähnen
im Nichtigen abgelichtet
ihre Sucht nach Liebe ausleben

nichts sei alles, murmeln
Murmeltiere in dunklen Löchern
und mümmeln mit Murmelaugen
ein Glaubenswunder der Leere Jesu
unter den anderen Leeren
blinden Glaubens

Räume wachsen ins Fassungslose
umnachten das Blendwerk
aus Austausch und Aufbau
wo Törichte offene Tore loben
versiegen Quellen in der Stille
deren reglose Starre Seelen raubt

als Gott des Stillschweigens
verschlingt sie gerne Lebensreigen

© j.w.waldeck 2018
Alle Rechte sind dem Autor vorbehalten.

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