Herbstanfang

von Regina Bäcker
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Herbstzauber

Der Regen prasselt auf den Asphalt,
Tage sind grau, warm und kalt.
Äpfel, Birnen,Trauben und Pflaumen,
fallen schnell und ohne Halt.
Der Sommer kaum lebendig und schon alt.
Der Wind singt ständig ein Lied der baldigen Winterzeit.

Der Nebel schleicht durch die Täler,
geerntet sind die Felder,
die Sommerblumen sind leise verblüht,
dafür herbstlich bunt die Wälder.
Die Zugvögel singen ein Abschiedslied,
berauscht uns doch diese Melodie,
Geliebte sei die Herbstsinfonie.

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Kommentare

24. Sep 2018

Die Herbstsinfonie ist eine Geliebte, die sehr kühl
ist und meist ohne viel Gefühl ...
sie mag keine Nähe, deshalb trifft man sie nie
im Sommerschlussverkaufsgewühl.
Danke liebe Regina für dieses Gedicht,
daraus der graue Nebeltag zu uns spricht.

Liebe Grüße,
Annelie

24. Sep 2018

Dein wunderschönes Herbstgedicht habe ich mehrmals mit Freude gelesen, liebe Regina ...

Liebe Grüße - Marie

24. Sep 2018

Da taumeln und wirbeln die Bilderfluten in allen Farben, Formen und Bewegungen und begrüßen das, was man dunkle Jahreszeit nennt....oder begrüßt der Herbst vielleicht Jemanden bzw. etwas Anderes?
Schön, Dich hier lesen zu dürfen.
Viele Grüße Christof