Die Habgier

von Mer.lin Stark
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Geld, du bleiches Material.
Verursachst Hass, Gier und Qual.
Gehst zu den Reichen, schröpfst die Armen.
Ein Gleichgewicht ohne Erbarmen.
Wo ist die Gerechtigkeit in diesem Spiel?
Manch einer hat zu wenig, der Andere hat zu viel.
Müde rackert der Mensch sich ab.
Doch, trotz allem bleibt die Rendite knapp.
Passe in dieses System, sonst musst du weichen.
Manch einem, dem ist’s egal.
Der geht sogar über Leichen.
Du fütterst die Politik.
Bist Schuld an all dem Leid, dem Krieg.
Konsum ist dein Motto.
Die Umwelt ist dir egal.
Komm, wir gehen auf Beutezug, nur noch ein Mal.
Brennende Wälder, verdorrte Wiesen und Felder.
Wir streuen den Samen des Kapitals, und schon fließen unsere Gelder.
Nicht jeder hat mit dir schlechtes vor.
Aber allein dem großen Mann, dem leiht man stets sein Ohr.
Hunger ist nur ein Wort.
Er findet zwar statt, aber nicht an unserem Ort.
Oh Geld, der Tod zieht mit dir einher.
Warum, warum nur ist es so schwer.
Geben, statt nehmen.
Liebe, und keine Macht.
Noch ist nichts verloren, es ist noch nicht für immer Nacht.

©Mer.lin

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Kommentare

25. Okt 2019

Solange für die Menschen nicht die gleichen Starbedingungen herrschen,
solange ist alles andere QUATSCH!
HG Olaf