American Dream

von Soléa P.
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Erhängt am Baum und starken Ast
schaukelt der Wind ihn hin und her
das Leben er schon lange hasste
als Person zweiter Klasse war es nichts wert.

Das Land, in dem er nie glücklich wurde
ist heute noch, wie es damals war
man schaut nur auf die Farbe des Menschen
und das schon immer – seit Jahr und Tag.

Sein großer Fehler war dunkel zu sein
denn unter den Hellen fiel er auf
er hielt sich überall wo er musste klein
litt – und machte sich was daraus.

Nicht auffallen und freundlich bleiben
die Hand in der Tasche war zur Faust oft geballt
dann müssten die Nachbarn seine Kinder doch leiden
die Blicke auf ihn stets befremdlich und kalt ...

Von Hoffnung, vom Leben blieb nichts übrig
geplatzt – der amerikanische Traum
Rassismus ist bis heute üblich
der einzige Ausweg für ihn war ein Baum ...

Auf Wikipedia ist unter „American Dream" unter andrem zu lesen:
„Der amerikanische Traum gründet auf der Vorstellung, die USA seien eine Meritokratie und Leistungsgesellschaft. Aktuelle Studien über soziale Mobilität zeigen hingegen, dass der erreichbare soziale Status eines Menschen in den USA sehr viel stärker von seiner Herkunftsfamilie und deren Klassenzugehörigkeit abhängt, als dies zum Beispiel im heutigen Westeuropa der Fall ist.[1] Als Ursache dieser mangelhaften Chancengleichheit wird die stark gestiegene ökonomische Ungleichheit angeführt.“

Quelle: Pixapay
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Interne Verweise

Kommentare

26. Jan 2018

Wohl war man weiter schon ein Stück -
Doch ruderte man stark zurück ...

LG Axel

27. Jan 2018

Als Weltoffen ist das Land bekannt -
Doch das scheint nicht mehr der aktuelle Stand ...

Liebe Grüße
Soléa