Winter

Die Erde hat der Frost geschreckt.
nachdem der Herbst sie vorgewarnt,
hat vorher noch den Tisch gedeckt
und alle Blüten tief versteckt,
er kannte die Gefahr.
Nackt und klar liegt sie nun da,
unsere alte Erde,
und vielerorts wie jedes Jahr,
der Winter kommt mit weissem Haar,
gebleicht von seiner Fülle der Jahre,
aus Flocken webt er ein Gewand
friedlich übers ganze Land.
Schläft Tannengrün in frostiger Nacht,
bewacht vom Mond und Sternenpracht,
süsse Träume unter weisser Decke,
Psst...passt auf, dass man noch nicht
den Winter wecke.

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Kommentare

27. Dez 2017

Ein schönes Wintergedicht, so mit "Träume unter weißer Decke ..."

Liebe Grüße
Soléa

28. Dez 2017

Viele Grüsse aus Fuerteventura und vielen Dank für Deinen Kommentar. Freut mich sehr, dass es Dir gefallen hat.

Liebe Grüsse
Jürgen