„Sehnsuchtsschwer“

von Ursula Rischanek
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Sein oder Nichtsein ist die Frage,
wenn uns mal etwas nicht behagt.
Wird Quintessenz noch hinterfragt,
wirkt man gehemmt an manchem Tage.

Im Lauf des Lebens kommt es vor,
dass in Metaphern man gern denkt,
jedoch, wenn's Schicksal uns dann lenkt,
fühlt man sich meist als rechter Tor.

Dem Anderen sich zu erklären,
mit Hoffnung, Wünschen und auch mehr
ist oft unmöglich und fällt schwer.

Was sich in Zukunft sollt' bewähren,
und wir erhofften ach so sehr,
bleibt doch erhalten, sehnsuchtsschwer!

© Uschi R. 12/2019
(Text/Bild)

Inspiriert v.d. Bronzestatue des k.u.k.Hofschauspielers u.Charakterdarstellers u. a. von Hamlet, Richard II. und DonCarlos, Josef Gottfried Ignaz Kainz
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Interne Verweise

Kommentare

27. Feb 2020

Hamlet, wie er den Schädel hält -
Richard III., der ein Pferd bestellt:
Dein Text (wie auch das Bild) gefällt!

LG Axel

28. Feb 2020

Wunderschön und wirklich nett
ist allermeistens das Sonett!

LG
Alf

28. Feb 2020

Ach, würd' sagen mal mitnichten...
Hauptsach Spass macht uns das Dichten!

Sei herzlich bedankt lieber Alf!
LG Uschi

03. Mär 2020

Oh, wie schön, ich mag es sehr!
Wenn du hast, gerne noch mehr! :)

Herzliche Grüße
Ella