Du hast das Nichts so warm gefühlt

von Ephraim Kolczynski
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Du hast das Nichts so warm gefühlt,
mit Engeln sanft betreten,
das Unbewohnte selbst umspült,
die Zeit verdreht, den Stern gekühlt,
mit lauten Herzgebeten.

Die Wasser tief vom Land getrennt,
das einst nur Geist empfunden,
gespürt, welch Pfad das Blut schon kennt,
wie unsichtbares Licht entbrennt,
aus himmlisch wahren Stunden.

Und siehst du einst den weisen Raum,
gedehnt bis an die Enden,
so glaub den Sternen tief im Saum,
den Wehen vor dem nächsten Traum,
in wundervollen Händen.

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Kommentare

27. Jun 2018

Schön, Ephraim, das Gedicht kommt so sanft daher, als trügen es die Engel zu uns hinüber.

LG Annelie