19.07.2017

Bild von diepandarin
Mitglied

So viele Gedanken im Kopf, dass es sich auf eine seltsame Weise leer anfühlt.
Das derzeitige Gefühl in Worte zu fassen ist schwer.
Gut. Ich fühle mich wieder glücklicher. Zufriedener. Müde. Sehr müde.
Ein ganzes Leben neu zu ordnen braucht Kraft. Unglaublich viel Kraft.

Von der Vergangenheit befreit sein. Sie verbrennen. Alles was noch übrig ist ins Feuer werfen.
Wie unsere Zeit, werden die Flammen kurz, aber intensiv. Zum Schluss ist nur noch Schutt und Asche übrig.

Mehr von Die Pandarin lesen

Rechtshinweis:
Dieser Beitrag ist urheberrechtlich oder durch Copyright geschützt und darf ohne Genehmigung nicht verwendet werden.

Interne Verweise

Kommentare

07. Okt 2021

Und Tage fingen an zu splittern

Ich suchte dich in allen Dingen
und lief Erinnerung entlang
durchs Herz, mit allen meinen Sinnen -
doch manchmal wurd' es mir so bang,

dass alle Wege, die ich ging,
wie dunkles Unheil mir erschien.
So grausam aus Himmelslüften hing
dein Tod – ich konnt' ihm nicht entflieh'n.

Dein Tod. Er legte sich in alles.
Auch nachts aus Schlaf Gewalt mich riss.
Dein Tod in meines Schreies Halles,
zerschellt, in bitt‘rer Finsternis.

Ich trug mein Herz auf meiner Haut -
schon Windhauch bracht' es zum erzittern.
Und jeder Ton war mir zu laut.
Und Tage fingen an zu splittern.