An die Sonne

von Ephraim Kolczynski
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Du liest mir klar die Blumen vor,
das Blau dem ich verfallen,
gebietest Sternen vor dem Tor,
im Lichterkreis zu schallen.

Du mischt den Tau mit warmen Hauch,
verleihst dem Nebel Stimmen,
befielst dem Feuer tief im Strauch,
die Berge zu erklimmen.

Du Wandlung voller Dämmerlicht,
erschaust du einst mein Schweigen,
enthüll den Ton der mich bespricht,
in neugeformten Zweigen.

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