Du bleibst die Hand, die all mein Herz begehrte

von Ephraim Kolczynski
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Du bleibst die Hand, die all mein Herz begehrte,
das sanfte Wort im ausgereiftem Klang,
das keinem Dorn die Blüte je verwehrte,
noch einem Grashalm seinen Blick vom Hang.

Verstünd´ der Mensch, was deine Sanftheit lehrte
und ließe ab von jedem Sturm und Drang,
es gäbe nichts, was seine Klagen mehrte,
noch deinen Friedenswillen je bezwang.

Enteignung tragen ihre eignen Lose,
Bestechung schmückt den Haupteil ihrer Gunst,
verfallen ihrem schwachen Weiterdenken.

Doch zeigst du ihnen einst die wahre Rose,
den Ursprung vom Gebilde deiner Kunst,
wird nur noch Liebe ihre Liebe lenken.

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