Düster

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Stirbt die Freude dir im Herzen,
seh' ich doch ein Elend mir,
gelöschtes Licht, verbrannt in Schmerzen,
wild greift um sich, diese Gier.

Mensch wie konnte das geschehen,
hast die Wahrheit nicht gestillt,
entsetzt zum Schrei, verzerrter Mund,
in Dunkelheit versinkt dein Bild.

Roter Schatten, Höllenbrut,
Tanz im Feuer, schwarze Seele,
dunkelrot flimmert die Glut,
durstig brennt des Leidens Kehle.

Schwefel atmet Dunkelheit,
Sensenmann, knöchelnd‘ Gebein,
sammelt alle Sünder ein.

Gräber öffnen sich zum Schlund,
greift der Tod sich seine Beute,
ihrer Freveltaten Grund.

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Kommentare

29. Apr 2017

Das ist echt düster ...
Gefällt (mir) aber trotzdem.

29. Apr 2017

Da schwebten mir die Bilder von Hieronymus Bosch gepaart mir etwas Dante durch den Kopf. Gemessen an ihren Werken sind
die Zeilen ja noch harmlos :-).