Geborgt

von Angélique Duvier
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Heute hielt der Himmel
lange die Wolken an
und ließ die Sonne strahlen.
Der Wind wogte leise,
als würde er summen.
Das Meer rauschte dazu sanft,
es war beinahe so,
als wollte es mich trösten.
Der Tag schien mir ein wenig
Glück zu borgen, als hätt
ich es mir gar verdient.

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Kommentare

29. Okt 2019

So schwebend leicht die Worte & Wolken, schön!
Lieben Gruß, Monika

29. Okt 2019

Liebe Angélique,

federleicht und dennoch nachdenklich schreibst Du Deine Gedanken, die direkt in den wolkenweichen Himmel zu fliegen scheinen.
Ich kenne das Gefühl genau, das kurze inne halten und überlegen, ob das Glück, das man empfindet, wirklich so gemeint ist, oder ob man den Umweg über das "Borgen" gehen muss.

Muss man nicht ... ich finde wir dürfen das Glück genauso nehmen, wie das Traurige, dem wir immer wieder begegnen. Weil das auch Leben ist, Glück, der besondere Moment, das Licht und die Liebe.Und es ist dann ganz und gar für uns.

Nicht, dass ich es besser wüsste ... ich versuche gerade genau das zu lernen. ;-)

Wunderbare nachdenkliche Zeilen mit ganz viel Zärtlichkeit geschrieben.

L.G. Mara

29. Okt 2019

Liebe Mara, vielen Dank für Deine Zeilen! Ich freue mich und es tut mir gut, dass Du Dich so mit meinem Gedicht auseinandergesetzt hast und es/mich so gut verstehst!

Herzliche Grüße,

Angélique

30. Okt 2019

Da bin ich doch gleich voll inspiriert... "Verdientes Glück"
Vielen Dank!
Liebe Grüße von Britta