Herbstgedanken

von Alfred Mertens
Mitglied

Die trüben Tage sind gekommen
der Herbst hält seinen Einzug nun.
Die Nebel zeigen uns verschwommen
wie die Natur beginnt zu ruhn.

Der Duft des Waldes lässt uns ahnen
die Blätter bunt und farbenfroh.
Und es beginnt ein letztes Mahnen
ein neues Leben zeigt sich so.

Das graue wechselhafte Wehen
wird eingebettet sanft und zart.
Wann werde ich die Sonne sehen
auf meiner langen Winterfahrt?

Die Zeit des Blühens ist vorüber,
es schwindet alles wie im Spiel.
Wenn die Natur wird nunmehr trüber,
zeigt sie uns doch ein neues Ziel.

Vergangenes gehört zum Leben,
mit dem wir wurden froh beglückt,
doch ohne ihr wär unser Streben
von Anbeginn uns nie geglückt.

Interne Verweise