Glückskind

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Es war einmal ein kleines Wesen
das wurde Glückskind genannt
das Jemand ausgesetzt hatte
und man es in einem Körbchen fand
der lag an einem weißen Strand
und jemand nahm den Korb in die Hand
und damit sein Leben

Das kleine Wesen blieb ewig unerkannt
Nur seine liebsten Mitmenschen haben es
Glückskind genannt
weil es wohl so oft das Glück im Unglück fand
am diesem endlosen Lebensstrand
Es ging mit dem Leben verspielt Hand in Hand
und war mit Niemandem wirklich verwandt
doch fand auf jedem Meer wieder an Land
Denn ein Glückskind hält den
Lebenskompaß für sich selbst in der Hand
Denn eigentlich ist es mit Gott verwandt
denn das Leben liegt eh in seiner Hand

Ob das Glückskind seinen Weg doch fand
an diesem und an jenem Strand
in jeder Handfläche ein Korn aus Sand
in die Eieruhr der Zeit gelegt
Hat der Wind das Glückskind weiter bewegt
Bis ewig und so lange es lebt

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Kommentare

30. Jul 2016

Ein wunderschöner Text. Weckt spontan Glücksgefühle. Zum Träumen und Versinken.
LG Monika

30. Jul 2016

Liebe Monika
Herzlichen Dank!!! Es freut mich, dass gerade dieses Gedicht zu efallen scheint, weil es mir besonders am Herzen liegt...
Danke
Kerstin

30. Jul 2016

Lieber Alfred,
tolle Antwort, herzlichen Dank dafür.
LG Kerstin