De Visione Dei

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Mit verschränkten Armen sitzt Gott,
schaut gelehnt aus seinem Fenster.
Bewegt sein Haupt und seufzt nur: „Ach!“
Da laufen sie, 7,2 Milliarden Gespenster,
was hab‘ ich mir nur dabei gedacht.

Geschichte ist doch dazu da
um draus zu lernen was mal war.
Doch scheint die Welt sich aufzurüsten,
Despoten sich mit Hass nur brüsten.

Der Versuch, das Menschen Hirne tragen,
ist, denk ich, fast schon fehl geschlagen.
Mein Traum von meinem Ebenbild,
es scheint, er hat sich nicht erfüllt.

Mein Paradies ist fast noch leer,
und Gott steht auf: „Viele kommen
da wohl auch nicht mehr. Ich fühl mich da
doch schon verletzt. Wie sagt der Mensch;
die Hoffnung stirbt zuletzt!

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