Suchet und ihr werdet finden........und ewig steht das Fragezeichen?

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
Mitglied

Und so falten wir die Hände,
des Menschen Suchen nimmt kein Ende.
Schaut! Oh Schrecken!
Glaub’ es kaum,
kniend anbeten sie den Baum.

Reisen sie in ferne Länder,
singend, tanzend, reich geschmückt,
in den Tempeln Opfer geben,
in dem Land, das jeder kennt,
Hinduismus, Kontinent.

Und in Asiens fernen Osten,
im Zenit Buddhismus kosten,
ganz berückend und verzückend,
meditierend zu entfliehen,
sich in Harmonien zu pflegen.

Eben durchs Nirwana reisen,
fröhlich mit den Göttern speisen,
kehren sie, berauscht vor Glück,
auf den nackten Fels zurück.
Rama, Rama, heißt das Drama.

Glauben, beten, musizieren,
üben sich auf allen Vieren,
nach dem ganz besonderen Glück,
viel verirrte, Welt-verkehrte Glaubenspracht:
Sei es der Tempel, sei es die Kirche, die Moschee,

Es lebe die Vergangenheit!
Der Mensch fällt in sein Loch zurück.
Und auf dem Brocken durch die Nacht
reitet wieder Hexenpracht.
Fliegen Besen durch Magie,
nur der Mensch findet sie nie.

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Kommentare

30. Mär 2018

Der Mensch ist stetig auf der Suche,
nach dem richtigen Glaubens-Fluche .........
und übersieht dabei die schöne Buche.
LG und Frohe Ostern
Sabrina