Geister

von Jürgen Skupniewski-Fernandez
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Sie sind wie lautlose Schreie
bevor das Abendrot ausfließt.
Seid mir gegrüßt ihr guten Geister aus dem Verlies.
Ich bin es euer Herr und Meister
Lebendig, kraftvoll habt ihr zur Jugend beigetragen
und mich zum Manne überführt.
Habt weiter euer Spiel gespielt, so dass die Liebenden
sich noch lieben und Wasser aus den Quellen fließt.

Töne der Musik
im Tanz der Schritte sich verlieren,
und Pirouetten, Strudeln gleich, in Tiefe sich ergießt.
Schon strahlt der Abendstern, spiegelt meiner Augen Licht,
aus dem Universum fern,
der Lebensstab zerbricht.

Vergangenheit, Gegenwart, Flucht in die Zukunft.
Es hält mich nichts.
Ich bin befreit.
Winde schlagen, flügelleicht,
hinaus zu tragen übers Land,
umspinnen sie das Erdenreich,
Lebensgeister.

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Kommentare

31. Jan 2020

Schöne, poetische Darstellung des Fluß des Lebens.

Herzliche Grüße
Ella

01. Feb 2020

Glauben auch Sie an die Macht der Poesie ?
Tolles Stück !
HG Olaf

02. Feb 2020

„Ich bin befreit“, ich auch, Jürgen, hoffe es hält noch länger an, wenn nicht, mache ich mich wieder über deine „Geister“ her!

Liebe Grüße
Soléa

04. Feb 2020

Hallo Zusammen,

Ella, Soléa, Uwe und Olaf - Poesie ist auch so ein Geist, der uns je nach Laune etwas zuflüstert und uns fließen lässt.

Danke fürs Lesen!

Liebe Grüße - Jürgen