Die Freuden einer Liebesnacht

von Alfred Mertens
Mitglied

Ich mag Dein Körper nackt und glatt
vom Feigen, bis zum Schulterblatt.
Vom Podex bis zum Hals, dem langen
beäug ich dich mit Glutverlangen.

Nie hat in der vergangenen Nacht,
ein Weib wie Du mir Spass gemacht.
Als du mir flüstertest im Ohr:
Was hast du heute mit mir vor ?

Ich bin gespannt auf die Begierde,
und mache daraus keine Zierde,
indem ich sagte frank und frei:
und ohne jede Schnörkelei:

Komm, Liebstes, lass dich überraschen,
ich willl nur eines, dich vernaschen!
Bevor in Medias Res wir gehen,
geht es mir um dein Wohlergehen.

Ich bin heut dein Verbindungsmann,
und möchte dir auf die Pelle rücken,
nur mit dem Ziel, dich zu beglücken.
Und siehe da, sie war begeistert,

wie ich ihr das so hin gekleistert,
als ich das Fernsehen machte an,
die zweite Halbzeit fing gleich an,
anstatt sie flink ins Bett zu holen:

Sahen wir nun Deutschland gegen POLEN !

Interne Verweise