Mit der Kraft der Mütter

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Bibliothek, Mitglied

Wen soll man würdigen,
wenn nicht die Mütter?

Das Leben fördert Leben,
Gott hat es so gewollt.
Und jede Art des Lebens
gern Dank ihm dafür zollt.

Das Leben schenkt uns Freude,
auch Ängste, Leid und Not.
Und dann - am Lebensende -
Vergangenheit und Tod.

Es ist das Glück der Mutter:
sie Leben in sich trägt.
Es ist das Los des Kindes:
der Mutter Grab es pflegt.

Nur mit der Kraft der Mütter
das Leben weiterlebt -
sie ihm den Willen geben,
der in die Zukunft strebt.

© Willi Grigor, 2019
Aus dem Leben

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Kommentare

01. Nov 2020

Frau Krause wird mich überleben!
(Dies scheint das Allerschlimmste eben ...)

LG Axel

01. Nov 2020

An eine(er)m muss es liegen -
nur eine(r) kann doch siegen.

LG
Willi

01. Nov 2020

Ein berührendes LOB DER MUTTER, lieber Willi. Und zum zweiten Teil des Gedichtes sage ich – wir wissen, dass die Erde endlich ist. Dazu las ich im Internet bei ntv online: "In 600 Millionen bis 1,2 Milliarden Jahren wird das Leben auf der Erde verschwinden, Ursache ist die zunehmende Leuchtkraft der Sonne"; man bezieht sich dabei auf eine Aussage des Geophysikers Werner von Bloh vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Mir scheint jedoch, dass wir Menschen grade dabei sind, diese Gnadenfrist durch unseren rücksichtlosen Umgang mit der Umwelt gewaltig zu verkürzen.

Liebe Grüße zu Dir nach Schweden - Marie

01. Nov 2020

Ich danke Dir, liebe Marie.

Wen soll man denn würdigen,
wenn nicht die Mütter?

Betreffend dem Ende der Sonne, und damit auch der Erde, habe ich bedeutend mehr Jahre recherchiert:
In etwa fünf bis sieben Milliarden Jahren wird die Sonne sich auf spektakuläre Weise verwandeln. Ihr Durchmesser nimmt zu, die Leuchtkraft steigt. Die sonnennächsten Planeten Merkur, Venus und Erde werden dabei zerstört.
Aber, wie du sagst: Die Menschen können mit Leichtigkeit das Leben auf der Erde in relativ kurzer Zeit beenden.

Herzliche Grüße
Willi