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Pavillon

Bild von Klaus
Mitglied

Am späten abend hatte es geregnet
Die feuchtigkeit stieg vom saftigen boden
Auf und der schwere duft der erde betäubte uns
Als wir da saßen im pavillon

Der wind wehte durch die säulen
Ruhte sich auf dem steinboden
Und bäumte sich ein letztes mal
Zu einem kleinen wirbel auf, die zeit blieb stehen

Ich erinnere mich an die falten
An deinem dunklen rock
An das rauschen des stoffes
Bei jeder bewegung deiner beine

Ein ganz feiner rosenduft
Aus einem garten seinen weg fand
In meine nase und ließ erblühen
Ganze gärten in meinem geiste

Und wir saßen da, unerträgliches schweigen
Als hätten wir uns nichts mehr zu sagen
Obwohl soviel zu sagen gewesen war
In der nacht mit dem himmel so sternenklar

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Kommentare

09. Mär 2021

Nicht reden ist das Problem, sondern Nicht-Reden.
LG Britta