Verzehrende Seele

Nun wird es Zeit mich in die Wellen zu legen
Salzkristalle von der Haut zu lecken
Mich dem Himmel öffnen
Ins Unbekannte mich begeben
Ausgebreitet suchen meine Arme nach
Dem Wunder, dass uns Jahrtausende versprochen
Paradies soll es heißen, um das sich die Sterblichen reißen
Nackt will ich stehen, wenn deine Augen mich treffen
Das Verlangen soll sprechen
Zwischen Himmel und Hölle tanze ich
Wirbelwinde reißen mich aus dem Wurzelgeflecht
Doch ich kann es nicht erreichen
Sehnend breit ich meine Arme nach
Dem Schatten meines Ichs.

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Kommentare

19. Okt 2020

Im Paradies gibts keine Schatten, vielleicht will gerade deshalb jeder dorthin? Wenn „Du“ und der Schatten eins sind, SCHEINT das Ziel wohl erreicht…

Viele liebe Grüße über ein Stück Welt
Soléa

20. Okt 2020

Ja, das mag wohl sein. Wer weiß das schon. Vielleicht sind wir ja nur die Schatten unserer Seelen?
Wo Licht ist, ist auch Schatten. Wer kennt das Sprichwort nicht?!

Viele sonnige Grüße

Jürgen

20. Okt 2020

Da sind die Sekunden, die es einem plötzlich erlauben tiefer zu blicken.
Lieben Dank und viele Grüße

Jürgen