Frühlingsgedichte ✓ Gedichte zum Thema Frühling

Pusteblumen im Frühling

Das Wiedererwachen, der Neubeginn- in Gedichten zum Thema Frühling geht es oftmals darum. Hier finden Sie die schönsten Frühlingsgedichte klassischer und moderner Autoren.

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Beitrag 246 - 267 von insgesamt 267 Texten in dieser Kategorie
von Volker C. Jacoby

Bleibt’s kalt, will ich mich fragen,
an beiden Ostertagen?

Weht kalter Wind von Osten,
so kann’s zu Ostern frosten.

Pfeift kühl er aus dem Westen:
zieht Westen an am besten!

Bläst er aus Richtung Norderney,…

von René Oberholzer

Die blühenden Mandelbäume
Sind um ein Vielfaches radikaler
Als die baufälligen Schlösser

Das wissen auch die Könige
Die sich aus den Gärten
In die Keller zurückgezogen haben

Sie wollen nicht glauben

von Mara Krovecs

Flügelsummen
prall mit Blau und Licht
Füsse rollen über Leicht
Lust - all das andächtige Küssen
von Chlorophylprinzessinnen
aus Lachen und Seide
meine Worte für dich - Frühling
versinken in diesem Ozean…

von * noé *

Jetzt ist sie da, die Osterzeit?!
Ein Viertel rum vom neuen Jahr!
Die letzte Weihnacht ist nicht weit -
und schon ist Ostern wieder da!

Schon hüpft der Hase übers Feld,
versteckt das Süße schnell im Garten.

von Flora von Bistram

Mit den Staren kommt er wieder,
strahlend hell auf seinem Ross,
sträubt verknautschtes Buntgefieder,
lockt mit Wärme jeden Spross.

Schnee verrinnt in Erdesspalten,
wenn der Jüngling ihn berührt.
Schnell wird…

von Heiner Brückner

Die Küchenschelle
läutet leise zum Frühling.
Ihr Kelch trägt noch Pelz.

von Axel C. Englert

Auch Osterhasen kriegen Grippen –
Wodurch sie aus den Latschen kippen!
(Okay, die tragen Schuhwerk selten –
In DEM Fall auch die Pfoten gelten …)

Unser Osterhase, jedenfalls,
Lag (mit dickem Schal am Hals)

von Marcel Strömer

Frühling kehrt geduldig wieder
diesmal leidet blütenlos sein Glück
abermals verblutet Mensch den Frieden
begleitet Krieg zur Blüte stolz zurück
doch verbittert, Äste krallen
Zweige trümmern, schlagen Triebe aus…

von * noé *

Knisternd, flüsternd fällt der Regen,
wie ein sanftes, leises Tuch.
Voll Versprechen ist das Leben,
hebt ihn fort, den Winterfluch.

Die Natur, als wenn sie schliefe,
schüchtern zart wird sie besungen -
so…

von Hans-Jörg Große

Vorbei ist’s mit der Winterruh,
dem Letzten dies nun dämmert.
Ergriffen sagt das Schaf zur Kuh:
“Ich bin ganz schön belämmert.”

Ein Käfer sucht nach Leckerein
in einer Blütenschüssel
und saugt den süßen Nektar…

von Volker C. Jacoby

oder: Ein Winterendgedicht

Noch nebelt nimmersatter Dunst
durch Wald und anverwandtes Land,
webt moosbegleitet braunes Laub
mit Totholz kühle Teppichböden.
Wir aber spürn schon Künftiges.

Wenn wieder wohlig…

von Axel C. Englert

Ein Frühling hüpfte! Wie ein Hase –
Fiel dabei flatternd auf die Nase:
Ich hab zwei Beulen schon! Da vorn!
Einst schwebt ich fein – mit EINEM Horn …

Welches mit Blumen bunt bestückt –
Die Hopserei macht mich…

von Marcel Strömer

Ihr müsset segnen den Frühling und trinken
seine Kraft aus den Gnadenquellen entspringet im Tal
seht das Eis flieht, die Zukunftssterne winken,
dass sich der Kranz um euer Herz sich windet – tausendmal

Hört wie aus dem…

von Marcel Strömer

Es wird schon wieder kälter
und kein Frühling ist in Sicht
noch ohne Leben sind die Wälder
und sterben doch der Tode nicht

Ach flieht nicht aller Zauber
Embleme grüner Ewigkeit
bald treten eure Schritte…

von Volker C. Jacoby

Mein Geldbeutel und Bares?
Voll ist er nicht. Er war es.
Muss unbedingt in Bälde
zum Automat vom Gelde!

Dort wird zunächst gecheckt,
ob drinnen noch was steckt
an bunten Euroscheinen.

Wenn nicht, so…

von * noé *

In klarstem, beschwingtem hellem Azur
spiegelt sich blitzend ein Frühlingssehnen,
ganz atemlos wartet die Natur
auf die ersten lauwarmen Himmelstränen.

Weg mit den Pelzen!
Genug im Schnee stelzen!
Das Eis soll…

von Martin Gehring

Es verliebte ein Hering aus Zwolle
sich im Januar in eine Scholle.
Doch dann, Anfang März,
brach sie schnöde sein Herz.
Da schmolz sie dahin, seine Olle.

von René Oberholzer

An einem fahlen Märzsonntag
Geht die herausgeputzte Liebe aus
Schaut sich nach allen Seiten um
Wartet auf den nächsten Frühling

An einem fahlen Märzsonntag
Hängt der Hochnebel schief
Hält sich die Sonne…

von Uwe Röder

Weil unsre Herzen,
nach des Frühlings
Glück sich sehnend,
warten,

öffnen schon im Winter
sich die Apfelblüten
in der Seele
Garten.

von Volker C. Jacoby

oder: Feuchtes Maienlied

Regen kam, voll ausgegossen
von des Himmels Wetter-Bossen,
platschte ab zum End' vom Mai.

Furchtbar viel kam angeschossen,
kaum mehr war’s noch abgeflossen,
in der Überflut hoch drei…

von Monika Laakes

Die Sonne blinzelt
aus vielen Graslaternchen.
Die tanzen im Wind.

von Axel C. Englert

Ein Frühling zeigte sich VERStimmt:
Der Mörike gehört vertrimmt!
Dieser freche Mensch mir schreibt:
(Keine Ahnung, was den(r) treibt!)

Ich käm’ – mit einem „Blauen Band“?
Typisch Dichter! Null VERS – Tand!

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