Gesellschaft ✓ Gesellschaftskritische Gedichte

Mensch hinter dem Geld her

Was es an der Gesellschaft zu bemängeln und zu kritisieren gibt, erfahren Sie zum Teil in dieser Kategorie.

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von Axel C. Englert
Beitrag 1051 - 1083 von insgesamt 1083 Texten in dieser Kategorie
von Axel C. Englert

Eine Glocke gern wollt’ klingen!
(Leider tat’s ihr nie gelingen…)
Was ist los? Du lieber Himmel!
Wieso schaff’ ich kein Gebimmel?

Wut hatte gut sich aufgestaut –
Aufgetaut! So ein Käse! (Rief sie laut…)
Käse?…

von Marcel Strömer

Was soll ich bloß in einer ungerechten Welt?
In der da alles, was bereits besteht,
von Wirtschaftsmacht und Staat regiert, das Volk zerfällt!
In der die Sonne nicht mehr untergeht!
Was soll ich bloß, wenn überall Natur…

von Dieter Strametz

Die Apothekenjugend der Welt
kämpft um Sieg, Platz und viel Geld
in sinnfreien Mammutforen
erinnernd an Adolf den Großen

In einem der armen Länder der Welt
verteilt korruptes Funktionärsgesindel
Medaillen aus…

von René Oberholzer

Als sie im Ausland zur Schule ging
In ihrer Heimat wurde verhaftet
Interessierte sie sich nicht
In ihrer Heimat wurde gefoltert
Für die Menschenrechte

Als sie in ihre Heimat zurückkehrte
Im Ausland gab es…

von Marcel Strömer

Ich verstehe deine Töne nicht
sie sind nicht schlau und auch nicht schräge
aber immer wenn du deine Meinung gibst
schwingt Gewalt in ihr, aus Aggression und Schläge

Dein Text und deine Melodie
gefallen nicht,…

von Alf Glocker

Wir werden alles richtig machen
und über euch nur heimlich lachen!
Ihr kriegt die Fallen, wir den Speck!
Wir sind die Mittel, jedem Zweck –
wir geben uns die besten Noten!
Für euch gilt: Denken ist verboten!

von Marcel Strömer

Der Hoffnung letzter Blätter fallen
im Herbstbild trüber Einsamkeit
und schöne Worte die im Wind verhallen
verlassen uns für lange Zeit

Bereitet Winter seine Wege
betritt die Bühne kühler Sicht
jetzt eilen…

von Horst Bulla

Politiker...
suchen nach Gründen
wollen uns verkaufen
ihre Lügen...
ihre Sünden

© Horst Bulla

von Axel C. Englert

Eine Angel dachte: Wie –
So fang ich nie einen TRI?
Obwohl ich doch TRIANGEL bin?
Worin liegt mein Lebens – Sinn?

Mein Kollege – neben mir –
Sagt – er angelt. An der TÜR?
Der und musikalisch? Keine Spur!…

von Monika Laakes

Möcht‘ mich erinnern an jene Gassen
aus plattgewalzter Erde, wo der Wind
seinen staubigen Tanz drehte, erinnern
an straßendeckende Träume aus Linien,
geheimen Zeichen, geschaffen von
Kinderhand, mit abgerissenen…

von Alf Glocker

Züchte dir die Natternbrut,
solang es Nattern reichlich gibt,
denn wer keine Nattern liebt,
der hat Ehre nicht im Blut!

Wenn dich eine Natter sticht,
dann sei freundlich, voller Dank
(misstrauisch sein macht…

von Marcel Strömer

Farbe bekennen!
Flaggen auf halbmast gesetzt,
ausländerfreundlich!

von Dieter J Baumgart

Ihr fühlt euch wohl
beim wärmenden Gedanken,
daß diese Schöpfung,
diese Welt

stets das gebiert,
was euch gefällt?

Fürst Mammon hat euch
schlecht beraten:
Der Mensch lebt nicht
allein vom…

SPD
von W. Löffler

Sie nannte sich mal Volkspartei,
doch heute ist der Traum vorbei
für viele war sie Hoffnungsträger
heut seh ich nur noch Postenjäger.

von * noé *

Die Achtung hat er sich verdient,
die ihm im Tod entgegenschlägt,
ist Politik auch stark vermint,
er hat durch Würde sie geprägt.

Und wieder ist einer "gegangen",
der "Genschman", offen, liberal,
im Innern hat…

von Michael Dahm

Zivilisation

Ein Wunder das du uns noch scheinst
und nicht aus tausend Augen weinst,
Sonne die uns schon erblickt,
als Höhlenfeuer uns erquickt .

So lange schon auf dieser Welt,
hat niemals Friede sie…

von Axel C. Englert

Ein Feld – Herr heftig fluchte –
Weil er seit Jahren suchte…
Wo war sie, die Feld – Frau?
Drum ging er auf Brautschau…

Da war besagter Acker - Knacker
Richtig rabiat! Recht rüder Racker!
Weshalb man gar den…

von Heiko M. Kosow

Europa versagt
Menschen in Not
Flüchtlingstod
An jedem Tag

Verzweifelte Flucht
Über das Meer
Boote zu schwer
Verpassen die Bucht

Menschen geschunden
Ersehnen das Land
Tod am Strand…

von Marcel Strömer

Blind - und Worte fauler Schliff,
trug sich zu am Rand der Stadt,
kalter Wind der biss und pfiff -
Bettelmann und Frau nicht satt.

Dort in hohen Logen stand
Göttergunst und Güterwahn,
tüchtig flog der…

von Horst Bulla

Ach könnt ich nur
die ganze Welt umarmen
dann würde keiner mehr
verarmen…

Ich wäre Vater
und auch Arzt…
ich würd`
all` meine Kinder heilen
und ihnen lernen
gerecht
und fair zu teilen…

von Axel C. Englert

Mein Blick bleibt eisern, streng vergittert!
Müde? Bin ICH nicht – bin halt verbittert!
Als könnt es fern von festen Stäben
Strebend sonst ein Leben geben!

PANTHER? Unruhig! Hektisch! Wild!
Was auch für jene Gaffer…

von Marcel Strömer

Warum glaubst du, dass du die Ewigkeit
überdauerst? Dein Netz ist voll von Posts,
die Schiffe überladen von vergorener Fracht.
Das Spiel mit den ungeborenen Gedanken
der Jugend. Ein hoch und heilig geleisteter

von Marcel Strömer

Jeder gegen jeden,
keinem dem du noch vertraust,
Mensch wo bleibt dein Eden!
Sieht so unsre Zukunft aus?
Leben tötet Leben,
Tag für Tag mehr Gewalt,
lern doch zu vergeben,
schenk der Liebe so Gestalt!

von Horst Bulla

Wirbelnde Unruhe
unheilbringende
Trommelschläge…

Treiben ruhelos
Menschen…

In den Strömen
von der alles
beherrschenden
Leistungs-
und Kapitalmehrung…

Angetrieben
von der Gier…

von Dieter Strametz

Parteichef war der Zielverfehler,
doch weil er jede Wahl verliert,
hat man ihn kürzlich degradiert:
er ist jetzt Wechselwählerzähler.

von Alf Glocker

Wir haben den Ungläubigen schmähliche Strafe bereitet

Sura 4/38; Und jenen, die ihr Gut spenden den Leuten zur Schau,
und nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben.
Und wer Satan zum Gefährten hat – welch übler Gefährte…

von Alfred Mertens

Do it yourself und bleib in den Bahnen
der Zeiger vor zwölf, noch wehen die Fahnen
lass dich nicht täuschen oder beirren
lasse dein Geist dir niemals verwirren

Denke daran und halt dich bereit
hörst du es deutlich:…

von Marcel Strömer

Immer steht am Ende der Verlust,
im Kampf und in der Schlacht,
ein Gewinner - ein Verlierer.

Wer das Siegen über Sieger nutzt,
erkennt -
den Plan, die Tat zur Macht,
der großen Volksverführer.

von Alf Glocker

Wir müssen Menschen schnell verwirren
und was sie tun mit Wucht zerstören,
die sich im Prinzip nicht wirklich irren,
die nicht auf diesen Wahnsinn schwören!

Wir müssen Recht und Würde beugen,
Information und Zähne…

von Peter H. Carlan

Ein Morgen ein Joch,
ein Joch ein Tagwerk,

ein Tagwerk ein.
ein Tagwerk aus.

Zwei Ellen links,
ein Faden geradeaus.

Das sind immerhin 16 Hennen
auf Din A 4 Format gebracht

oder zwei Meter

von Axel C. Englert

„Urania“, „Thalia“ – solche Namen
Tragen Musen – schöne Damen,
Welche Künstler einst geküsst –
Wodurch erst Kunst entstanden ist!

So brachten jene Musen Glück:
Töchter des Zeus – exakt 9 Stück …
Alle begabt –…

von Marcel Strömer

Kalte Winde ziehen
Aus dem Schoß der Bitterkeit
Wenn die Menschen fliehen
Vor den Schatten dieser Zeit

Angst vereint das Schweigen
Hält den Mut, die Flamme klein
Will der einsam bleiben
Dessen Herz…

von Alf Glocker

Fahr‘ doch auf diesem Schei-See,
nicht zu weit mit dem Ein-Stamm-Baum hinaus,
das ist überhaupt nicht weise!
Reiß‘ lieber das Unkraut im Garten heraus!

Flicht dir die Grenze ins Haar!
Du weißt nicht wo hin aus es…

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