Nacht ✓ Nachtgedichte, von Nachthimmel bis Sternenlicht

Bild vom Nachthimmel mit Mond

Von Sternenhimmel bis Hoffnungslosigkeit- die Nacht hält vieles bereit. In dieser Kategorie finden Sie alles zum Thema!

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von Robert K. Staege

Am Himmel droben Wolken gehen;
sie zieh‘n dahin in weite Ferne,
und von den stillen, weiten Höhen
blickt‘s da und dort wie Augensterne.

Ein sanfter Regen fällt aufs Tal,
von weitem sieht man Wetterleuchten.

von Robert K. Staege

Wenn ich nächtlich mich ergeh‘,
Freude, Leid und tausend Fragen
wellengleich ans Ufer schlagen
wie die tiefe, weite See.

Meine Wünsche sind wie Sterne
hoch in weiten Himmelsräumen.
Ist es Planen, ist es…

von Robert K. Staege

Von den Bergen steigt die Nacht,
da der Tag gesunken.
Tausend Sterne sind erwacht,
glüh‘n wie Silberfunken.

Und herab vom Sternenzelt
schwebt mit stillem Flügel
nun mein Lieben in die Welt,
eilt hinab…

von Daniel Aumüller

„Die Nacht ist eingebrochen"

Doch keiner hielt sie fest .
Doch keiner rief die Polizei , was sollte sie auch machen...
die Nacht festnehmen ?
Am Morgen war sie wieder weg und brach am Abend wieder ein , so geht das Tag…

von Robert K. Staege

Der Tag ist nun geschieden.
Es hat mit ihrer Zaubermacht
bedecket ihn die stille Nacht;
sie kleidet sich in Sternenpracht
und alles ruht mit Frieden.

Nun leuchtet, all ihr Sterne!
In eurem Licht, so hold und…

von Yvonne Zoll

In zauberhaften Zwischentönen
Erhob sie sich aus hohen Tiefen
Gesungen sanft solang wir schliefen
Verzaubert herrlich von den schönen

Ungekürzt geliehenen Flügeln
Die so hier im wahrsten Sinn erwacht
Und…

von Marcel Strömer

Abermals tausend Sterne
Güldener Wurf der Götter
In das Herz, in das Herz
Wo wir aufgeräumt
Die Träume verweben
Zu Freundschaft, zu Liebe
Zurückhallendes Echo
An den unteren Saum
Des Nachthimmels…

von Robert K. Staege

Der Mond ist aufgegangen
mit silberhellem Schein,
und unter seinem Prangen
schläft sanft die Erde ein.

Die Bäume leise rauschen,
da zärtlich weht der Wind,
und selbst die Engel lauschen
den Nachtigallen…

von Werner Krotz

ambra katambra
widiwambra
astra katastra
widiwastra
altra kabaltra
widiwaltra
axtra kabaxtra
widiwaxtra
quelle fließe
deinen segen gieße
über hof und hund
halte sie gesund

von Stefanie Haertel

An meiner Feder kleben die Schatten letzter Nacht.

Ich fing sie ein, schrieb sie auf

und ich verlor ein wenig

meine Furcht vor ihnen.

Es war, als ob ich die Schatten aufs Papier bannen kann,

ja, fesseln kann.…

von Uwe Röder

Gedanken
rollen nachts
wie Steine
einen Berg
hinab.

Wann
stocken sie
am Strand,
wie wird
es sein?

Verlorene,
wie wir
Gedanken
einer dunklen
Nacht.

von Sabine Daus

Walpurgisnacht

Wenn zum Blocksberg
wilde Hexen fliegen
und die Magier
den Winter besiegen

Wenn Teufelstänzer
den Reigen führen
und Unholde
lodernde Feuer schüren

Wenn bei Vollmond
in…

von Jürgen Wagner

Die Welt, sie geht jetzt schlafen
Nun schlaf, mein Kind, auch du
Das Schifflein liegt im Hafen
Und schaukelt sich zur Ruh

Die Sonne ist versunken
Der Mond steigt leis hinauf
Die Stern' am Himmel funkeln

Rezitation:
Text, Musik und Einspielung: Jürgen Wagner
von * noé *

Und wieder war es dieses Licht,
das punktförmig die Netzhaut trifft,
selbst durch das dicht geschlossne Lid
(denn es ist Nacht, und ich bin müd).

Bei Sonne schlaf ich tief und fest,
wenn man mich denn gewähren lässt…

von Axel C. Englert

Ein Halbschlaf war nicht richtig wach:
Dauernd denk ich grübelnd nach!
Wenn halbe Schafe stur man wählt –
Nur Vorder- oder Rückteil zählt?!

Außerdem wirkt dies brutal:
Tiere teilen – reinste Qual!
DER Alptraum…

von Marc R

Aus dem Dunkeln greifen sie an
brechen dich, wie Porzellan
die Scheren Messer, der Panzer Stahl
todgeweiht und keine Wahl

Wenn sie dich mit Schwertern schneiden
dir den Unterleib ausweiden
erfüllt dein…

von Valeria Frank

DAS SCHAUSPIEL BEGINNT.
DER MOND SCHEINT HELL;
KEIN STERN STEHT AM HIMMEL.
TIEFES SCHWARZ, DAS ALLES ANDERE UMHÜLLT.
SCHWARZ, DAS DIE ERDE VERSCHLINGT.
WEIßE SCHLEIER,
GEHEIMNISVOLL, LAUTLOS UND FURCHTERREGEND…

von * noé *

Ich werde euch kein Tor bereiten,
von drüben in die dunkle Nacht.
Wer weiß, welch Geister euch begleiten
- und die gelangen an die Macht ...

Die Nacht gibt vielen armen Seelen
und ihrer Not genügend Raum.
Sie…

von Annelie Kelch

Die Nacht schlägt mein Fenster ein
und stellt ihren Fuß ins Zimmer.
Ich sage: "Bleib', gütige Nacht
mit deinem finsteren Fuß, aber
repariere mir bitte umgehend das Glas,
zum einen wird mir
sonst kalt und nass…

von Angelika Wessbecher

Durchwachte
Nacht. Den
Morgen läuten ein
"Hells Bells" und Glen Gould.
Schön!

von Anouk Ferez

Als weiße Sense frisst du dich
durch Wolkenfelder,
knöcherner Mond,
hängst nach getaner Arbeit
matt überm Morast,
als wenn‘s gestattet wär
zu sterben.

Schwefelgelbe Fahnen,
auf, auf,

von D.R. Giller

Meine Stimme ist vom Vers getroffen
Geborgen stürzen sich die Sorgen
In den freien Fall herbei
Die alte Leier shampooniert
Der Verwandten wie Bekannten stellen
Der Kamellen, Sie erzählen
Von Wuchten und…

von Jürgen Wagner

Still erscheint der Mond am Himmel
Still wird alles heut zur Nacht
Hier noch Treiben, da Gewimmel
Doch auch das beruhigt sich sacht

Immer noch sind wir geborgen
in dem großen Kreis der Welt
Heute lass ich…

Rezitation:
Sprecher, Musik und Aufnahme: Jürgen Wagner
von Robert K. Staege

Blick auf mich mit Zaubermacht,
o du schönes, lichtes Auge
in der dunkel träumerischen,
wunderherrlich stillen Nacht!

Nimm damit hinweg von mir
Welt und Wahn und alles Dunkel,
lass nur strahlen sternengleich…

von eine Lichtgestalt

Es taumelt durch die dunkle Nacht,
Eine Lichtgestalt.
Ihre Tränen rinnen sacht,
Angesichts der Urgewalt.

Tiefe Leere streckt sich weit,
In die Ewigkeit.
Unendlich einsam hin und her,
Eine Flucht ist zu…

von Alf Glocker

Helle Nacht, an deren Zauberfäden Sterne hängen,
du bist uns aufgegangen wie ein Licht,
dein Netz glänzt aus metall’nen Fängen
und hebt uns in die höchste Schicht.

Wir sind als deine armen Kinder bleich,
doch…

von Robert K. Staege

Wie liebe ich um Mitternacht Dein Angesicht!
So schön, so milde sind im Silbermondeslicht
die Züge. Und Deine wachen Augen sprühen
wie zwei Smaragde, die im Dunkel glühen.
Die Nase, elfengleich und voller Ebenmaß,

von Frieda Writt

Dein Atem
im stillen Zimmer
draußen der Regen
die nächtlichen Lichter der Stadt

Die Einsamkeit der Alten in ihren Häusern
allein geblieben, verlassen, zurückgelassen,
allein in ihren Betten wachend
ohne…

von Jürgen Wagner

Am Fuß der Buche
ist die Nacht durchdringend still
Die Zeit der Eule

von * noé *

Warum ich stille Nächte liebe?
Die Bilder werden nicht gestört.
Was zu erforschen übrig bliebe -
kein Silbenteil bleibt ungehört.

Die Tage gehn nicht in die Tiefe,
die Chance bietet nur die Nacht.
Was -…

von Volker C. Jacoby

Im Sommer fliegen nachts die Motten,
der Froschchor quakt, es unken Krotten,
viel müde Menschen bettwärts trotten,
nachdem sie Schlaftee sich gesotten ...

In fremden Zungen, polyglotten,
sagen Römer „Buona notten…

von Robert K. Staege

Dunkel sinkt auf alles Leben,
sinkt auf Leid und Glück.
Zahlen und Figuren schweben
leis‘ ins Nichts zurück.

Ach, ich hör‘ in nahen Träumen
manche Weise schon ...
Es erklingt aus fernen Räumen
süßer…

von Jürgen Wagner

Ich seh die Matratze und denk an die Zeit
des langen Leidens, der Einsamkeit
mal schlafend, mal wachend, in Schweiß, auch in Blut
- und dennoch hab ich so gerne geruht

War viel hier auf Reisen und habe geträumt
hab…

von Nils W

Wir tanzen bis zum Morgenwind
Tiefe Bässe, leises Flüstern
Tritt ein in dieses Labyrinth
Schnelle Takte, selten nüchtern

Wir tanzen bis ins Morgenrot
Alte Laster, wenig Treue
Für deine Welt das Antidot

von D.R. Giller

Meine Tracht ist eine Pracht
tausender, tobender vom Takt mitgenommener
Wörter. Gebrandmarkt aus den Gebeinen
vergangener Narben, die in den Fernen
Der weiten Wüsten hervor trafen
Das Sein der Sehnen, blutende…

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