Tod ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer schwarzen Rose

Der Tod hat viele - auch grausame - Gesichter. Und doch gehört er zum Leben. Hier finden Sie Texte zu diesem Thema.

empfohlene Gedichte über den Tod
von Else Lasker-Schüler
von Charlotte von Ahlefeld
neue Gedichte über den Tod
von Robert K. Staege
von Uwe Kraus
die schönsten Gedichte über den Tod
von Uwe Röder
von Monika Laakes
von Uwe Röder
Beitrag 211 - 237 von insgesamt 237 Texten in dieser Kategorie
von Marcel Strömer

das Land
trägt schwere Schleierwolke
warme Luft
schleppt sie träge vor sich her
ein Ruf
aus Baum hat mir gegolten
wenn bloß
die Dämmerung nicht wär

sie führt
mich fehl in dunkle Täler

von Marcel Strömer

Wir wuschen die Knochen, wünschten Mut und Kraft für den Weg der noch vor ihnen lag. Inmitten der Götter zu leben war niemals gestattet. Aber zum Triumpf des Unsterblichkeitswillen gelangt nur der, der mit magischen Formeln die Wände…

von Norbert Kolahn

sanft wiegt die Welle mich in ihren Armen
sie bettet mich in weichen warmen Sand
die Hand ausgestreckt nach dem Land der Sehnsucht
liege ich da
bis jemand meine toten Augen schließt

von Monika Laakes

Ich stehe neben, vor
und hinter mir.
Jederzeit bereit,
die Illusion
als Wahrheit anzusehen.

Motten zerstieben
im Flammenmeer
wie ein Feuerwerk
in Kinderaugen
brennt mein
Glauben…

von Marcel Strömer

denn Staubgeträumtes
aus der Nacht
blüht selig auf
durch Blut zum Licht
aus dem geweiteten Herz
auf Zungen getragen
klettert wortlos empor
wie Stengel und Kletten
an brüchigen Mauern
klebende…

von Jürgen Wagner

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
Manche haben die nie aufgenommen

Kriminalität, Brutalität, Animosität
Die haben sie wohl nur bekommen

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit
mögen heute hier ankommen

von bernd tunn tetje

Wirkt so schwach.
Der Atem schwer.
Liegt ganz still.
Gedanken wohl leer.

Stehst daneben
Tränen unterdrückt.
Siehst hilflos zu
wie das Leben entrückt.

Tastende Hände,
weichender Sinn.

von Kerstin Vivien Schmidt

Wenn ich einmal von hier gehe
und keinen neuen Tag mehr wiedersehe
wümsche ich mir nur eins von Herzen
Keine Tränen von Euch und auch keine Schmerzen
Ihr sollt glücklich sein und scherzen
und euch sicher sein, Ich…

von philipp kirschner

1)
i wass afoch net meah ein no aus, fühl mi vüz weit weg, goa net meah wie zaus
i wass rein goa nix meah von meim lem, leb hoit so dahin, konn da wöd nix meah gem
find ka tüa aus meina situation, die wond rot vaschmiat, is mei…

von René Oberholzer

Der Patient im Wagen
Ist über 60
Die Rettung stockt
Bei der Ausfahrt
Ein platter Reifen

Mutwillig zerstochen
Die Luft ist draussen
10 Minuten Verzögerung
Der Patient stirbt
Die Polizei…

von René Oberholzer

Dieses Gedicht
Hat zwei Seiten
Eine schöne
Und eine hässliche

Die schöne
Steht in der Sonne
Und die hässliche
Bleibt im Schatten

Die schöne
Besingt den kleinen Tod
Und die hässliche…

von * noé *

Getrottet bin ich ohne Rast
inmitten all der andern,
verloren war die Anfangshast,
nur wandern, wandern, wandern ...

Ein jeder Tag dem vor'gen gleicht,
im Regen hier im Feld,
bis auf die Knochen schon…

von Jürgen Wagner

Wenn das letzte Lied verklungen
Wenn das schöne Glas zersprungen
Wenn die Stunde hat geschlagen
Wenn's uns geht an jenen Kragen

Wenn die Lampe ist erloschen
Wenn die Vase jäh zerbrochen
Wenn der Baum ist mal…

Rezitation:
Sprecher Max Berghaus, Text und Musik: Jürgen Wagner
von Pawel Markiewicz

Vorgedicht

Du licht-dunkler Herr Beichtmann
nun ein Skelett aus uralter Zeit
du warst ein beinloser Pirat-Ferge
durch den Papagei verlorst du das Auge
hör doch an Draculasünden im Hades an
iss einige Stücke…

von Alf Glocker

Wir steigen ein und sind beglückt!
Die Nacht hat uns herbeige…schickt:
Ein Körper hüllt uns „zärtlich“ ein –
und wir erliegen Kraft und Schein!

Dann wachsen wir heran und hoffen!
Und wir sind ganz von uns betroffen…

von Karl Oetzmann

Auf seinen Sohlen, mal leise mal Laut,
kommt er bei Tag, bei Nacht.
Kommt er und klaut,
egal wie gut man auch Wacht,
uns Weib, uns Kind,
uns Freund, uns Feind.

Kein Wall stoppt ihn.
Keine Waffe keine…

von Jürgen Wagner

The can is empty
Tomorrow the sky
will water the garden

**********

Die Gießkanne ist leer
Morgen wird der Himmel
den Garten wässern

von René Oberholzer

Dieser Raps
Bis zum Horizont

Diese Felder
Bis zum Horizont

Diese Divisionen
Bis zum Horizont

Diese Vorstellung
Bis zum Horizont

Dieses 1916
Bis zum Horizont

Dieser Tod
Bis in…

von Michael Jörchel

Nun bin ich fort, ich seh herab.
Ein Grabstein thront im Blumenmeer.
Fein geschmückt ist dieses Grab.
Sie denken wohl es freut mich sehr.

Ich hab die Menschen kaum gesehen
als ich hilflos war und ganz alleine.…

von Marcel Strömer

Rauscht doch ihr Engel
der überquellenden Lust
verkündet abermals
die hochheilige Luftgeburt

Die Welt treibt durch Eis
wäre zum Sterben bereit
durchsteuern könnte noch
ein göttliches Lied dieses Leid…

von Robert K. Staege

Die Leiche an der Kampenwand
hatte ein Schmalzbrot in der Hand,
mit Petersil und Salz gewürzt.
Damit ist der Mann abgestürzt.

Er wurde in den Tod gerissen,
und hatte nicht mal abgebissen.
Als man den Toten…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Deine Hände,
warm und weich
mir beim
Abschiednehmen reich,
halte mich
solange fest,
bis das Leben
mich verlässt
und mich
Gottes Hand erfasst,
mir zu nehmen
meine Last.

von Axel C. Englert

Ein Sarg war sperrig. Und sich klar:
Ich bin aus Holz! Edel und rar!
Bekanntlich lebt doch jedes Holz!
Als Lebe – Wesen bin ich stolz…

Bisher hatt stets ich ja gedacht –
Ich sei als Accessoire gemacht?
Stünde…

von * noé *

In den Tiefen, in den weiten,
seh ich sie vorübergleiten
in stiller Schönheit über mir.

Die Krabbe nagt an meinem Fuß,
wahrscheinlich bin ich ihr Genuss,
ich liege schon seit Tagen hier ...

Die Strömung wiegt…

von N. Smaranshakti

Es ist mein Recht sagt die Gewalt und lässt den Hass in die Brust fahren.
Der Tod weint bittere Tränen.
Es ist Schicksal sagt die Wut und schlägt den Feind mit seiner Faußt.
Der Tod weint bittere Tränen.
Es ist Notwehr…

von * noé *

Brüder, könnten wir es schaffen,
dass sie als Zielscheiben uns bleiben?
Zu Tausenden sehn wir sie fliehen!
So ruft denn, Brüder, zu den Waffen!
Wir wollen sie doch nicht vertreiben,
feige sich diesem Krieg entziehen…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Funkensprühende
Seelen
tauchen ein
ins kosmische
Feuer,
verschmelzen
mit dem Ur-Ton
des Universums
für alle Zeiten
zu einem
"Ein und Alles"

Seiten