Tod ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

Bild einer schwarzen Rose

Der Tod hat viele - auch grausame - Gesichter. Und doch gehört er zum Leben. Hier finden Sie Texte zu diesem Thema.

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Beitrag 211 - 238 von insgesamt 238 Texten in dieser Kategorie
von Norbert Kolahn

sanft wiegt die Welle mich in ihren Armen
sie bettet mich in weichen warmen Sand
die Hand ausgestreckt nach dem Land der Sehnsucht
liege ich da
bis jemand meine toten Augen schließt

von Robert K. Staege

Die Leiche an der Kampenwand
hatte ein Schmalzbrot in der Hand,
mit Petersil und Salz gewürzt.
Damit ist der Mann abgestürzt.

Er wurde in den Tod gerissen,
und hatte nicht mal abgebissen.
Als man den Toten…

von bernd tunn tetje

Wirkt so schwach.
Der Atem schwer.
Liegt ganz still.
Gedanken wohl leer.

Stehst daneben
Tränen unterdrückt.
Siehst hilflos zu
wie das Leben entrückt.

Tastende Hände,
weichender Sinn.

von René Oberholzer

Der Patient im Wagen
Ist über 60
Die Rettung stockt
Bei der Ausfahrt
Ein platter Reifen

Mutwillig zerstochen
Die Luft ist draussen
10 Minuten Verzögerung
Der Patient stirbt
Die Polizei…

von * noé *

Getrottet bin ich ohne Rast
inmitten all der andern,
verloren war die Anfangshast,
nur wandern, wandern, wandern ...

Ein jeder Tag dem vor'gen gleicht,
im Regen hier im Feld,
bis auf die Knochen schon…

von Jürgen Wagner

Wenn das letzte Lied verklungen
Wenn das schöne Glas zersprungen
Wenn die Stunde hat geschlagen
Wenn's uns geht an jenen Kragen

Wenn die Lampe ist erloschen
Wenn die Vase jäh zerbrochen
Wenn der Baum ist mal…

Rezitation:
Sprecher Max Berghaus, Text und Musik: Jürgen Wagner
von René Oberholzer

Dieses Gedicht
Hat zwei Seiten
Eine schöne
Und eine hässliche

Die schöne
Steht in der Sonne
Und die hässliche
Bleibt im Schatten

Die schöne
Besingt den kleinen Tod
Und die hässliche…

von Alf Glocker

Wir steigen ein und sind beglückt!
Die Nacht hat uns herbeige…schickt:
Ein Körper hüllt uns „zärtlich“ ein –
und wir erliegen Kraft und Schein!

Dann wachsen wir heran und hoffen!
Und wir sind ganz von uns betroffen…

von Jürgen Wagner

The can is empty
Tomorrow the sky
will water the garden

**********

Die Gießkanne ist leer
Morgen wird der Himmel
den Garten wässern

von Michael Jörchel

Nun bin ich fort, ich seh herab.
Ein Grabstein thront im Blumenmeer.
Fein geschmückt ist dieses Grab.
Sie denken wohl es freut mich sehr.

Ich hab die Menschen kaum gesehen
als ich hilflos war und ganz alleine.…

von Marcel Strömer

Rauscht doch ihr Engel
der überquellenden Lust
verkündet abermals
die hochheilige Luftgeburt

Die Welt treibt durch Eis
wäre zum Sterben bereit
durchsteuern könnte noch
ein göttliches Lied dieses Leid…

von philipp kirschner

1)
denn kana vasteht mi, bin afoch gonz alla, olle hean nua weit gnua weg, und i fühl mi gonz kla
und ka anziga mog mi, hob afoch kane freind, bin iagendwie ondas, ondas, ondas, hob afoch ois valeant
und kana hot mi gean, mei…

von René Oberholzer

Dieser Raps
Bis zum Horizont

Diese Felder
Bis zum Horizont

Diese Divisionen
Bis zum Horizont

Diese Vorstellung
Bis zum Horizont

Dieses 1916
Bis zum Horizont

Dieser Tod
Bis in…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Deine Hände,
warm und weich
mir beim
Abschiednehmen reich,
halte mich
solange fest,
bis das Leben
mich verlässt
und mich
Gottes Hand erfasst,
mir zu nehmen
meine Last.

von Axel C. Englert

Ein Sarg war sperrig. Und sich klar:
Ich bin aus Holz! Edel und rar!
Bekanntlich lebt doch jedes Holz!
Als Lebe – Wesen bin ich stolz…

Bisher hatt stets ich ja gedacht –
Ich sei als Accessoire gemacht?
Stünde…

von * noé *

In den Tiefen, in den weiten,
seh ich sie vorübergleiten
in stiller Schönheit über mir.

Die Krabbe nagt an meinem Fuß,
wahrscheinlich bin ich ihr Genuss,
ich liege schon seit Tagen hier ...

Die Strömung wiegt…

von * noé *

Brüder, könnten wir es schaffen,
dass sie als Zielscheiben uns bleiben?
Zu Tausenden sehn wir sie fliehen!
So ruft denn, Brüder, zu den Waffen!
Wir wollen sie doch nicht vertreiben,
feige sich diesem Krieg entziehen…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Funkensprühende
Seelen
tauchen ein
ins kosmische
Feuer,
verschmelzen
mit dem Ur-Ton
des Universums
für alle Zeiten
zu einem
"Ein und Alles"

von N. Smaranshakti

Es ist mein Recht sagt die Gewalt und lässt den Hass in die Brust fahren.
Der Tod weint bittere Tränen.
Es ist Schicksal sagt die Wut und schlägt den Feind mit seiner Faußt.
Der Tod weint bittere Tränen.
Es ist Notwehr…

von Marcel Strömer

All die Sterne werden fallen,
wenn das Licht erlischt!
Wort und Klänge, die verhallen
eine jede Spur verwischt!
Alles Leben muss mal enden,
Stolz und Mut zerbricht,
gehen wir mit leeren Händen,
wohin,…

von René Oberholzer

Hinter Glas
Im Museum
Der Tod
Als Marionette

Hinter Glas
Die Frage
Was ist aus dem
Schnitzer geworden

von Alf Glocker

Ein Tag, der ganz von Wichtigkeit umfangen,
erglänzt zuerst mit diesem Morgenstern,
der vorgibt, daß er dir ein Zeichen sei –
denn in dir leuchtet das Verlangen
(es ist dir nicht Bestandteil sondern Kern),
und doch:…

tot
von Walter W Hölbling

die grenze
zwischen sein
und nichtmehrsein

sekunden
bruch
teile

der leblose körper
gibt keine antwort

fragen
kommen zu spät

blutleere wangen
schweigen

unerreicht

Tod
von René Oberholzer

Es donnerte
Es blitzte
Es donnerte
Es blitzte
Es schlugen
Bomben ein

von Volker C. Jacoby

Wenn ich durch‘s Jenseits turne,
stellt meine Aschenurne
in ein - welches egal -
Bibliotheksregal!

Doch neben welches Buch?
Davon gibt’s zwar genug,
nur fehlt an Platz es hier
im Literar-Revier.

von René Oberholzer

Mein Mann ist tot
Wo ist Hans

Mein Mann ist tot
Wo ist Hans

Mein Mann ist tot
Wo ist Hans

Mein Mann ist tot
Wo ist Hans

von Michael Wardemann

Düster ziehen die Wolken schwergestaldt
In tobende Fluten der Meere, so kalt
Finstere Nacht folgt fallendem Tag
Geht schwer der Stürme, die sie verbarg
Menschen in Flucht gedenken der Lieder
Ihr Gesang, er erschallt…

von Marcel Strömer

alles was uns Menschen bleibt
sind Traum und Bild aus alter Zeit
was noch viel zu lange weint und schreit
wird zum Teil davon befreit

weil das Leben selig spricht
alles vergeht und wendet sich
du bist Anfang…

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