Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

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Beitrag 946 - 980 von insgesamt 1050 Texten in dieser Kategorie
von Alf Glocker

Lass mich doch nicht so allein,
dumme Wirklichkeit im Jetzt.
Du musst gar nicht böse sein –
ich fühle mich durch dich verletzt!

Was willst du denn beginnen,
mit mir, an dem kuriosen Ort?
Ich bin doch bereits…

von Christine Jakob

Jetzt

wo mich
die sonne
in ihre arme schließt
und mir lieblich

... guten morgen ...

schmeichelnd
zuflüstert
bleib genüsslich
stehen

ich will sie auskosten
die angenehme wärme…

von D.R. Giller

Triumph

Wir öffnen uns bei Weitem
Meiden Zeit..gedeiht geschoben
Umgeben, lieber Hiebe auf das Diebesleid
Vergeuden, läuten aus Leuten spricht…

von Hans-Walter Voigt

Mir träumte gar von jener Stunde:
des Abends, als die Sonne schwand,
kam oftmals eine stille Kunde
von weither übers Land.

Sie ließ sich nieder auf dem Baume,
dem keine Kunde je entgeht.
Die Botschaft stand im…

von Michael Wardemann

Der Fluss fließt leise
Doch groß ist seine Gewalt
Unser Streit verhallt.

von slow speak

Ich bin Niemand
und doch jeder,
ich bin am Strand,
ein Korn im Sand.
Die eine Feder
im Vogelkleid,
mit der er.....
in die Lüfte steigt.



von * noé *

Keiner sollte sie bemerken,
sie besaß nicht viele Stärken,
wurde ihr stets eingebläut -
und das wirkte bis ins Heut.

Unsichtbar sollt sie sich machen,
damit andere nicht lachen
und es bloß nicht peinlich wird…

von Michael Jörchel

Oh, wie kalt ist doch der Winter
in einer sternenlosen Nacht.
Eisig ist es auch für Kinder,
sie haben sich sehr rar gemacht.

Alle haben sich verkrochen,
Federbetten müssen sein.
Frieren schon ununterbrochen,…

von slow speak

Will einfach sein,
Ich selber sein!
Unbedeutend, klein,
wenig nenn ich mein,
trag so manchen Stein,
aber glücklich werd ich sein !

von Michael Dahm

Nebelgeister gehen um
nach Nachtes dunklem Spiel
darüber schlägt gespenstisch stumm
das Sonnenrad sein trübes Ziel.

Die wilde Rose trägt Kreolen
empfangen von der Wesenheit
die auch mich einmal wird holen…

von Stefanie Haertel

Flieht,Gedanken, flieht!
Fliegt hinaus zum Fenster,
allein mein Körper muss bleiben.
Er ruht und ruht nicht.

Aber es sei keine Knechtschaft,
ich schaue meinem Gruße zum Himmel nach,
umarme das Sehnen
und…

von bernd tunn

Die Meere tobten.
Spiegel hob an.
Stürme und Blitze.
Das Inferno begann.

Die Arche schwankte.
Kämpfender Koloss.
Mit flehenden Menschen
und Tieren im Tross.

Vierzig bange Tage
und vierzig…

von Ferhat Döndü

Keine liebe Kein Leben

Der schlimmste Schmerz ist der den man nicht sehen kann
Der brennt im Herz so das man nicht mehr stehen kann
Er brennt sich rein in die Seele
So das man sich Tag und Nacht quäle
Wie ein Engel…

von Michael Jörchel

Je älter ich werde
umso intensiver blicke ich in den Spiegel .
Ich sehe nicht mehr nur meine Oberfläche.

Ich sehe in meine Seele.
Ich sehe mein Leben.

Ich sehe jedes Kapitel dieses Lebens.
Manche sind für…

von D.R. Giller

Von Versen aus Verlangen zum Verdacht
In Missionen, zich Tausend voller Versionen
Verstanden und landen, vernommen
Verkommener Triebe,warnt die Diebe
Es bliebe viel übrig vom Schreiben vergeben

von Angélique Duvier

Die Leichtigkeit lebt auf einer Wolke
und schwebt sanft durch das Erdenleben,
wohlig in watteweißem Gewand.
Gleitend und fließend abgewandt
von tosenden Menschenwogen.

von Marcel Strömer

Hinter mir verlassen-leere Felder,
silberner Geist, getaucht in braune Erde.
Ja Mensch verstehe - ich werde älter,
und weil ich weiß, dass ich scheitern werde,
drum werde ich langsam und auch leichter,
drehe achtsam…

von Artem Zolotarov

An einem schönen Tag

Ich leb mein kleines Leben
und atme bisschen ein.
Tu meine kleine Arbeit
und fahr dann langsam heim.

Doch einmal werd ich gehen
und finde jemand dann,
zu dem ich leise sage:
„…

von bernd tunn

Ich habe Hoffnung
das Christus wirkt.
In diesen Menschen
sich Wahrheit birgt.

Will so gerne
ihm mehr vertrauen.
In fragenden Gebeten
mich auch erbauen.

Wünsche mir mehr.
Nicht nur in Not.…

von bernd tunn

Raum wirkt dunkel.
Das Fenster nicht.
Die sonne spendet
ein wenig Licht.

Verzierte Gitter
großes Können.
Willst dir hier
mehr Zeit gönnen.

In diesen Tagen
viele Gedanken.
Das innere…

von Ruth Weber-Zeller

Achte auf der Kälte Abgrund, um
nicht unterzugehen.

Wo der
Regenruf erschallt, liegen die
Fiebernden, halten sich
an geknickten Halmen. Der
Tod sucht seine Sklaven, ohne sich
der Zarten zu erbarmen.…

von Mara Krovecs

23.05.2013 - 7.50 Uhr - ich bin gefangen

Straßen reisen durch mich hindurch
geisterhaft - Schweben von Nebeln auf Gras und Baum
meine Augen fischen - wachen - träumen - wachen
sie rennen mir aus Feldern entgegen

von Jenno Casali

Männer hört man niemals klagen
Männer leiden rücksichtsvoll
Männer können Schmerz ertragen
Männer leiden einfach toll

Männer leiden ganz gediegen
Männer leiden innerlich
Männer leiden ganz verschwiegen

von Alf Glocker

Alle Schlachten, die ich schlug,
schienen mir so sehr geboten –
was ich litt, was ich ertrug,
kam auf leisen Sametpfoten,
aus dem Hinterhalt geschlichen.
Dennoch bin ich nicht gewichen!

Hab versucht, mich dem…

von Michael Jörchel

Wieder einen Menschen gefunden
der mich nicht wahrnimmt.
Einer, der auf meinen Gefühlen
herumtrampelt.

Ein Mensch,
der meine Persönlichkeit
nicht zu schätzen weiß.

Der mich genau so sieht,
wie ich…

von D.R. Giller

Am Mittwoch, Mittwoch glitt' Ich
Umwitterte, vergitterte, schlitterte er sich
Um mich und dich, wen wollt' er nich?
Er schlich sich und wich sich
Gebar Geborgenheit zur Mitte
Der Woche, Epoche erpochend mittig…

von Sabine Daus

Holzwege

Der berühmte Holzweg
ist anfangs bequem
und falsche Ziele
will ich nicht sehn

Gerne renne ich
ohne zu schaun
mit meinem Kopf
gegen einen Baum

Mein Gezeter
ist dann groß…

von Axel C. Englert

Eine Garnitur
War gefrustet. Nur!
Denn ich komm kaum aus dem Haus –
GAR NIE TOUR! So wird nix draus…

Die Garnitur
Jedoch blieb. Stur:
Sie zog ins Hotel „Garni“ ein –
DIESE Tour – sie musste sein!

von Angélique Duvier

Ich sprang in eine Pfütze
dass das Wasser nur so spritze,
es machte großen Spaß,
meine Füße wurden nass,
doch das war mir ganz egal,
durch Pfützen springen ist legal.
Ich fühlte mich wie ein Kind,
tanzte…

von Kerstin Vivien Schmidt

Trägst Du auch den Wind im Herzen,
Einen Hauch gegen deine Schmerzen?
Bist Du auch ein Wolkenstreichler,
ein kleiner Seelenschmeichler???
Willst Du auch dem Leben danken?
Überwindest Du Angstschranken?
Bist Du…

von * noé *

"Ich bin die Gefahr!" sprach das Haupt
und wandte sein lächelndes Gesicht
der Frau in ihrer Verzweiflung zu.
"Und was bist du?
Sag' es mir und erzähle mir nicht,
was dir sowieso hier keiner mehr glaubt."

"Ich…

von Michael Wardemann

All dies ist Bleiben
In sanften Schmerzen es zieht
Ewiges vergibt.

von bernd tunn

Feuchtes Papier
mit ernsten Zeilen.
Zitternde Hände
die verweilen.

Sagst so Tschüss.
Du musst gehen.
Wünscht dir Haltung.
Auch im Verstehen.

Krankheit wirkt.
Frisst dich auf.

von Marcel Strömer

Die Welt ist voller Leben
Die Welt ist voller Schein
Die Erde muss sich drehen
um nicht verrückt zu sein
Der Mensch der will bestehen
und ist so furchtbar klein
Doch alles muss vergehen
und wird…

von * noé *

Dornen gehören fest zu Rosen,
ich kultivier jedoch Mimosen,
manchmal schon reicht ein kleiner Frust
und schon hab' ich zu nichts mehr Lust.

Aber es wird sich schon noch finden!
versucht' ichs früher zu begründen,…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.