Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

empfohlene Gedichte über das Leben
von Rainer Maria Rilke
von Johanna Ambrosius
von Johanna Anderka
neue Gedichte über das Leben
von Ralf Risse
von Werner Krotz
von D.R. Giller
die schönsten Gedichte über das Leben
von Angélique Duvier
von * noé *
von Rainer Maria Rilke
Beitrag 141 - 175 von insgesamt 1050 Texten in dieser Kategorie
von D.R. Giller

Berühren tut mehr als Gut und gibt ein Formulieren
Mit der Kraft – Erhalt erschafft den Satz
Einsprung verdoppelt den Salto gewippte – Poesie
Ist was ich mit euch erhaben, als die alten
und Moderne – Sage, Goldwaage

von * noé *

Ihr macht euch viel zu viel Gedanken
und lasst um Unsinniges sie ranken!
Wenn Renten"höhe" dich beschwert,
ist das die Unruhe nicht wert.
Wenn du mal nichts zu beißen hast,
dann geh doch einfach in den Knast!

von Lisi Schuur

Bestimmt habe ich morgen schon gelebt
sonst wüsste ich nicht den Weg dahin
und dass mich eine Sehnsucht streift
die ich verloren glaubte

und das verwehte Blatt in deinem Haar
wie kann es sein
dass es den…

von Soléa P.

Möchte nicht mehr zwanzig sein
nur wie damals verliebt
lebte im Schatten und Sonnenschein
mein Glück ist, dass es dich gibt ...

Du zeigst mir, dass es weitergeht
auch wenn das Herz ist schwer
mit deiner Liebe…

von * noé *

Engel gibt's tatsächlich
in unsrem Leben, hier,
sie sind nicht immer prächtig,
stehn sie vor deiner Tür.

Sie haben Bärte, sind jung, sind alt,
erscheinen in vielerlei Gestalt,

behüten deine Seele,
damit…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Geburt ist Morgenrot,
erwachte Kindheit,
Jugend, verträumte Stunden,
erfüllen sich mit Glut.
Im Kreis steht Mittag im Zenith,
entscheidet sich ob arm ob reich,
was du geworden bist,
bekamst und hast…

von Lou Andreas-Salomé

Gewiß, so liebt ein Freund den Freund
wie ich dich liebe, rätselvolles Leben!
Ob ich in dir gejauchzt, geweint,
ob du mir Leid, ob du mir Lust gegeben,
ich liebe dich mit deinem Glück und Harme,
und wenn du mich…

von Michael Dahm

War ein König der Heidschnucken
konnte in die Ferne gucken
sah Sonn Auf- und Untergang
in der Heide lebenslang.

Sah des Nachts die Sterne zwinkern
und im Moor das Irrlicht blinkern
war dort draußen stets sein…

von Michael Dahm

Könnt Augenblick in Weile ruh'n,
wie gut wär es, ihn oft zu tun,
denn schöner Stunden Wiederkehr
bemisst die Zeit uns oft zu schwer.

Doch in des Augenblickes Kürze,
in seiner streng bemessenen Würze,

von Angélique Duvier

Glücklich mit dir, liebe Zeit,
die du so schnell entschwindest.
Von gestern noch begeistert,
blieb uns heute nichts zurück.

Alles, was die Tage bringen,
was wir mühsam uns abringen,
kann morgen schon vergangen…

von Soléa P.

Einen Moment lang war Friede um mich
sofort spürte ich Wärme und sah das Licht.

Für eine Stunde ging es mir gut
war voller Hoffnung, auch voller Mut.

Einen Tag lang, war das Glück mir hold
es strahlte mit der Sonne…

von Annelie Kelch

Der Regen rinnt –
Bindfäden lassen grüßen ...
und Nube friert zu Monis Füßen
schüttelt aus ihrem Fell die Regentropfen.

Das Alltagsgrau umgarnt die müde Stadt
In kurzer Reih'
an mir vorbei:
ein…

von Peter Schorpp

Eine Linie, ein Blatt, so leer wie ein Fenster -
ein Tal wie ein Meer, das nach Worten begehrt,
nach Tränen aus Beeren und Blumen.
Ein Königreich, so unbefleckt.

Ich hebe den Stift,
ein erster Strich, ein erstes…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Ich habe meine Unordnung
dem Chaos übergeben,
in Gaias Hand,
von Uranos umspannt,
erlaubte ich ihnen,
dem Leben Leben zu geben.
Doch am Ende bin immer "Ich",
das Licht,
im Anfang stehe,
damit…

von Michael Dahm

Neulich, in der dunkelsten Nacht,
bin ich überraschend erwacht,
mir träumte, ich wär' ein Objekt
eines Wesens, das mich aufgeweckt.

Und es überlief mich ein Schauer,
denn über mir lag ein grauer
Schatten, der…

von Monika Laakes

Windiger Alltag.
Kürzt Stunden zu Sekunden.
Jagst die Lebenszeit.

Bebendes Smartphone.
Ist Mensch immer sprechbereit,
wartet die Anstalt.

Stets bist du dabei.
Jeder Rummel zieht dich an.
Du…

von D.R. Giller

Effektiv getaktet, mehr philosophisch als leger
Deine Kritik trifft an deren Seite, wo ein Neu - Werk
sich erschafft
Und ich wage mich den Satzbau und den Schlussstrich
einzusetzen
Ein schwarzer Punkt zum Ende hin,…

von Jürgen Wagner

Der Wind des Lebens
beseelt, führt und nimmt dich mit
Verlässt dich wieder

*******************

Ohne diesen kleinen Hauch
bliebst du nichts als kalter Stein.
Wär dir das lieber?

von Sigrid Hartmann

Die Weinbergschnecke hat es gut,
denn hat sie einmal keinen Mut,
zieht sie sich in ihr Haus zurück,
denn es ist ja von ihr ein Stück.

Sie nimmt es mit, wohin sie geht,
egal, wie stark der Wind auch weht.

von Michael Dahm

Ein Sultan aus dem Morgenland
war sehr alt, doch bei Verstand,
schlich an seinen Harem ran
und fing laut zu lachen an:
„Hinter Schleiern, unter Hauben,
fand ich früher süße Trauben,
aber heute, unter ihnen…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Als ich es betrat, das Leben,
da war mir noch nicht klar,
was es sich ausgedacht,
was sein Geheimnis war.

Frühling spielt mit unseren Herzen,
im Sommer tanzt des Lebens Fluss,
Herbst schenkt seine goldenen…

von Werner Krotz

grollend blickt die zeit
nach osten
eifersüchtig äugt sie
nach der sonne
ahnt dabei nicht
im geringsten
dass sie an die sonne
angekettet ist

bange blickt mein schatten
nach der zeit

von Eva Klingler

Es reut kein Bisschen
hab's gesehen
kann unbekümmert wieder gehen
hab manch Spielchen durchschaut
den Blick in den Spiegel
verdaut
nicht ohne Bauchweh - zugegeben
doch pfeif drauf - es war leben

von Karin *

Die einen ziehen weiter zu.
Die anderen luken zart hervor.

Poltern, wütend, ohne Ruh
hinter diesem in mein Ohr.

Ein kurzer Auftritt gerad‘ getraut.
Einer ganz, mit nackter Haut

Der Beifall ebenso…

von Lisi Schuur

Gehen meine Augen
auf stille Reise
leise liegt der Wald
und sieht mich ruhig an

im Regen tanzen
keine Bäume
sie tragen
schweres Gewicht
das taugt
für leichte Schritte nicht

die Seele…

Lisi Schuur
von Michael Dahm

Der Eichenbaum in rauer Haut,
der in die Geschichte schaut,
trägt so manches Initial,
das mir sagt, es war einmal.

Und er ließ in seiner Rinde,
als zum Manne wuchs das Kinde,
seine Jahre, die vergangen,…

von Michael Dahm

Welch ein krummer Weg du bist
mit Kreuzungen hier und dort
wie viele Schritte du doch misst
zu einem sicheren Hort.

Die Löcher die sich aufgetan
in deiner harten Decke
die lagen viel in meiner Bahn
und…

von * noé *

Der Spielplatz war gleich gegenüber.
Bei meiner Oma war ich lieber,
als jeden Tag zu Haus zu sein,
dort war ich seelisch sehr allein.

Bei Oma herrschte tiefer Frieden.
Zu Hause blieb ich meist links liegen,

von Marcel Strömer

Um der Liebe willen
seid einander Segen
in Wort und Tat
brüderlich wie schwesterlich
tut Gutes
haltet Recht und Gerechtigkeit
suchet Sinn
in Frieden

Aber über allen Sein
seid nachsichtig…

von Eva Klingler

Um deine Welt
zu verstehen
bleib ich still
und hör zu

beginne zu sehen
ein Film
die Hauptrolle
Du

Das Drehbuch dazu
will es nicht
hinterfragen

bin doch selbst
längst…

von Annelie Kelch

Wenn dein Haar ganz weiß ist, darling
(vorausgesetzt, ich finde dann noch eines
auf deinem klugen Kopf), wird unsere
liebste Nachbarin eine Rose sein.
Sie wird vor unserem Stubenfenster blühen
und uns glücklicher…

von Michael Dahm

Ein Wimpernschlag der Ewigkeit
ist des Menschen Dauer,
als wolle die Allmächtigkeit
ihn hinter einer Mauer.

Diese Mauer ist die Zeit,
ihre Steine fließen,
und jeder aus der Menschenheit
kann…

von Michael Dahm

Nur wer lebt, kann ermessen
- was er schreibt nicht vergessen,
wie es war, als er's schrieb
und er's sah, dass es blieb.

Und es bleibt, wie er's sah
auf Papier immer da,
dann weiß er, wie er war
wie er'…

von Axel C. Englert

Ein Lama, welches „Dalai“ hieß,
Fand jene Namensgebung mies:
Wo ich auch hinkomm – Heiterkeit!
War’n meine Eltern ganz gescheit?!

(UNSER Lama ist ein TIER –
NICHT vom Guru sprechen wir …)
Zum Psychologen es…

von Soléa P.

Der graumelierte alte Mann
tigert unruhig hin und her
er möchte noch und muss und kann
so ohne Gespielin ist es schwer.

Er macht sich auf ins Freudenhaus
will Lust und Laune frönen
körperlich ist Er gut drauf…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.