Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

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Beitrag 281 - 315 von insgesamt 1032 Texten in dieser Kategorie
von Soléa P.

Die Blüte des Lebens ist erreicht
steht in voller Schönheit im Garten
die Jugend verging, Erinnerung bleibt
Augen und Herz sich daran laben ...

Sie wuchs heran als grüner Spross
Hege und Pflege ließen gedeihen…

von Giulia Strek

Tanz mit mir. Tanz einen Tanz.
Nimm meine Hand, nimm mein Herz und meine Seele. Tanz mit mir im seichten Schein des Lichtes. Halte mich, liebe mich, vergebe mir.
Kompromisslosigkeit in all ihrer Form.
Nichts wird beschreiben…

von Alf Glocker

Unablässig bauen, werken, schützen,
sammeln, reparieren, pflegen:
immer einem Fortgang nützen –
sich den Fleiß zugrunde legen.

Dabei Liebe üben, füttern, sorgen,
waschen, reinigen und machen,
daß die Aussicht…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mit schnellen Schritten läuft
das ausgebreitete Leben.
Junges Glück, zeitverspielt,
fern bewegter Uhren im
unbewegten Raum.

Inhalt füllen Jahre, im
Pendelschlag der Zeit
zwischen Himmel und Erde.

von Johanna Blau

Merk nur, wie lieblich das brennt
Wenn nichts mehr Namen hemmt
Ich bin zweifellos am Leben
Möchte die Massen erheben
Denke und handle wie ich
Das nie mehr Vernunft in Dir spricht

Der Mond so weit über uns…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Willi Grigor

Und plötzlich kam die große Wende:
Sechs im Lotto, mit Superzahl,
die mag´ren Zeiten war´n zu Ende,
ein Allradwagen mit Gelände,
beim Juwelier die Qual der Wahl.

Der Traum vom Geld er war jetzt deiner,
bei…

von Michael Dahm

Alt ist er nun bald
kennt lang schon diese Welt
und fand noch nicht den Platz
den sie ihm hingestellt.

Wie schmiedet man sein Glück
wenn man das Handwerk nicht versteht
es ist doch nur ein Stück
bevor…

von Ekkehard Walter

Wasser sprudelt aus dem Quell
und erneuert unser Leben,
macht hernach das Dasein hell,
durch den HERRN, der es gegeben.

von Monika Laakes

Heute weiß ich,
blind wird nur jener,
so er nicht blind geboren,
der zuvor sehend,
drum
stoß den Stachel
ins Auge der Nacht.
Schwarz füllt Weiß,
schluckt Raum
und Zeit,
die maßlos…

von Michael Dahm

So lang begleitet uns die Zeit
sie ist bei uns in Freud und Leid
sie geht verweht mit jedem Jahr
doch nichts vergeht was in ihr war.

Wir sind was sie aus uns gemacht
ob fein, allein und unbedacht
wir…

von Marcel Strömer

Der Wind fegt ahnungslos Gedanken fort,
ernste Fragen die sich im Lauf der Zeit
die Menschen stellen
Zerstreut im Sturm manch kluges Wort,
wirft Sinn ins tiefe Meer,
führt Atem mit den Wellen

Er wartet nicht…

von Axel C. Englert

Carsharing trifft auf Wohnungstausch:
Schnell dreht sich Welt im Wechsel-Rausch!
Da Märchen als „altbacken“ gelten –
„Es war einmal“ hört kaum man selten –

Ihre Figuren in starren Kreisen drehen –
Beschloss man,…

von Michael Dahm

Du lagst zu meinen Füßen,
in Freude und in Leid,
auch heute willst du grüßen
und trägst mich wieder weit.

Tränen sind gefallen
und netzten Sommerstaub,
die größten fielen, vor allem,
der Sehnsucht…

von Monika Laakes

Und wie es dort, wo du dein Herz vermutest, leicht zieht,
von dort ein Flüstern deine Seele erreicht, wie ein Lied.
‘Damals‘ raunt es, willst du’s noch hören?
‘Damals‘ pocht es, will dich nicht stören
in deinem Frieden,…

von Ekkehard Walter

Niemand hat es sich je selbst gegeben
als wir Mensch geworden sind, nämlich das Leben.

Es ist nicht der Atem der Lungen allein
und auch das Herz für sich kann es nicht sein.

Nicht einmal das Gehirn, das alle Funktionen…

von Xenia Hügel

Fremde Menschen – frischer Hauch,

exotisch deine Düfte.

Auf dem Weg in eine neue Stadt,

ein unbekanntes Dorf.

Ohne Wertung kommst du an,

das Herz am Fernweh sich erfreut.

von Walter W Hölbling

wenn unsere blicke seitlich schweifen
und sich begehrtem nähern

sehen wir was dort wirklich ist
oder nur was wir sehen wollen?

aus den augenwinkeln
verschwimmt der blick
verzerrt sich gar
läßt…

von Johanna Blau

Den Traum geträumt der Herzgedanken,
Wach geworden, aufgestanden.
Alles dreht sich, alles neu,
Alles wundersam und treu.

Himmelwärts die Wolken zieh'n,
Will ihn suchen, will ihn flieh'n.
Sorglos, traumlos…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Eva Klingler

... und wieder warten und hoffen auf Grün,

doch insgeheim -
Blumen schon blühen .

Blumen in allen Farben - duftende Poesie .

Schließe nur kurz deine Augen ...

Lass zu !
Frage nicht wie .

von Yvonne Zoll

Sehen
Durch die grünen
Tunnel
Im Labyrinth
Kaleidoskop
In Perspektiven
Sehnen
Durch rück- vorwärts
Im Leben
Durch wachsende
Saiten
In(s) Helle
Streben

von Walter W Hölbling

die sonne schwindet blutrot hinter hügeln
ein lauer abend lockt die menschen
mojitos und manhattans sind gefragt
gefolgt von canapés und tapas
plaudern mit freunden und familie

nicht alle nehmen wahr wie

von Michael Dahm

Wie ist das Herz das pocht und schlägt
und das des Menschen Typus trägt
so unterschiedlich in den Arten
und zeigt sich in der Wesen Sparten

Warum ist meines so gestaltet
dass es meinen Sinn verwaltet

von nabatea buchler

Die Batterie ist ausgebrannt,
der Tank schon lange leer,
Bewegungen nur noch im Stand,
und es geht gar nichts mehr.

Ganz ohne Glanz der AugenBlick,
erfrier'n im Sonnenstrahl,
kein Weg,kein Vor und kein Zurück…

von Alfred Krieger

„Du“, sagt oana zu mir -
„da dua i di fei beneid'n,
… so Sachan … wia du
dat i a gern a amoi schreib'n.
Nur …
is halt des Bläde da dro,
dass i 's ned ko.“

Da sag i:
„Sei froh,
denn – ob sd'…

gesprochen am 18. Oktober 2016
von * noé *

Nicht himmelhoch jauchzend, nicht zu Tode betrübt,
habe ich lebenslang zu leben geübt.
Es war überschattet, immer irgendwie,
von einer mindestens leichten Melancholie.

Ich war nicht geplant, war irgendwann da,
und…

von Willi Grigor

Mein erster Flug so ganz alleine,
ich spreche jetzt vom Segelfliegen,
war ein Gefühl, das, wie ich meine,
vergleichbar ist mit Nachwuchs kriegen.

Mein erster Flug als Passagier
weckte Neugier, Lust in mir,

von Soléa P.

Jugend liegt schon lange zurück
mit 17 war die Welt so groß
man flirtete, fand manches an Glück
die wilden Abenteuer suchte man pausenlos.

Bös`auf die Nase gefallen... Welt stürzte ein
der erste Liebeskummer brach…

von Peter Schorpp

Maggie verliert ihr Fell,
Henry hat sie gestern erwischt.
Vielleicht ist sie auch depressiv.
Das fehlt mir gerade noch.

Ich leg´ Beethoven ein,
vielleicht hilft es ihr -
aber Ohren beginnen, zu zucken.

von Mara Krovecs

Weichklang Mensch
ob der Liebe wandernd

Blätter in den Alleen
schneien unter Verwachsungen
ungezauberter Jahre

verliebter tief verwunderter
Blätterschnee - jeder Erdriese
leert sich innenhorchend

von Johanna Blau

ich bade im mondenlicht
erinnerung ist mir pflicht

berühre dich mit meinem zeh
in mir ein ganzer see

fühlen und wollen wie im traum
zwischen dir und mir ein weiter raum

einzeln und ganz wie ich bin
nur…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Axel C. Englert

WAS ist mit meinen R-s passiert?
Die sehen AUS! Stark ramponiert …
Ich kriegte einen Riesenschreck:
Total verbeult! Und voller Dreck …

Hab drum die Krause engagiert –
Auf dass die für mich spioniert:
Für…

von Marcel Strömer

Wer lebenslänglich auf nem Stückchen Erde
hofft dass sich sein Schatten lichten werde
der Sinnessuche weicht, im Herz erfriert
der hat das Leben vermutlich nicht kapiert

von Walter W Hölbling

täglich auf jagd nach flügen
daten
quoten
terminen
treffen
autobussen
vergessen viele auf die welt
die uns all dies erlaubt zu…

von Ralf Risse

Es war einmal ein Galgenstrick,
der sorgte für manch starren Blick.
Nach kurzem Baumeln und Gezappel
brach er den Strolchen das Genick.

Aus der Mode kam das Hängen.
Selbst ein Landen in den Fängen . . .

von Michael Dahm

Nie war es so still am Fluß,
ins Wasser tauchen Sonnenstrahlen,
eine Lerche schickt den Abendgruß,
während Bäume lange Schatten malen.

Altes Laub vergangener Tage
wartet müd am Ufersaum,
Licht und Dunkel…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.