Leben ✓ Gedichte über das Leben / Lebensgedichte

Bild von Gedicht Ich lebe mein Leben

Gedichte über das Leben beschreiben alle Seiten des Lebens, alle Höhen und Tiefen, den Anfang und das Ende. »Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen, die sich über die Dinge ziehn...« (Rilke) und viele andere Gedichte über das Leben erwarten Sie in dieser Kategorie. Kurz und über die Liebe, lang und über den Tod - Sie finden hier Gedichte zu jeder Facette des Lebens!

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Beitrag 316 - 350 von insgesamt 1032 Texten in dieser Kategorie
von Miriam Friedrich

Wir kommen.
Und wir leben, wir lieben, wir hoffen.
Wir hassen, verschlossen und offen,
Und wir erwarten, sehnen und wollen,
Obwohl wir all das doch nicht sollen.

Du, ich, wir, ihr -
Wir sind alle hier.…

von Regina Bäcker

Regentropfen,
durch Schwerkraft auf den Boden fällt.
Niederschlag aus dunklen Wolken,
für was Positives.
Reflektiertes „ICH".
Regenbogenfarben.

Rezitation:
Sprecher Christof Bauersch/Regina Bäcker
von Monika Laakes

L ustvoll oder leidvoll
E igenwillig oder ergeben
B esonnen oder bedenkenlos
E rleuchtet oder erloschen
N aturverbunden oder naturfern

Wer die Wahl hat...

von Axel C. Englert

Carsharing trifft auf Wohnungstausch:
Schnell dreht sich Welt im Wechsel-Rausch!
Da Märchen als „altbacken“ gelten –
„Es war einmal“ hört kaum man selten –

Ihre Figuren in starren Kreisen drehen –
Beschloss man,…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

At the edge of my path
Was once a proud tree.
We were both full of life,
In us an unfulfilled dream.

I moved to far away,
The yearning drove me.
Grasp for the splendor of the Stars;
Many moons circled…

von Walter W Hölbling

früh aufwachen
radio an
frühnachrichten

wieder wegdösen
bis zu den längeren nachrichten
etwas aufwachgymnastik
kaffee mahlen und frühstück smoothie bereiten
frühstück mit der morgenzeitung…

von Monika Laakes

Und wie es dort, wo du dein Herz vermutest, leicht zieht,
von dort ein Flüstern deine Seele erreicht, wie ein Lied.
‘Damals‘ raunt es, willst du’s noch hören?
‘Damals‘ pocht es, will dich nicht stören
in deinem Frieden,…

von Annelie Kelch

Ruinen ...
allein der Wind stochert -
im Verwesungstod

von Birgit Mancevski

Aufgewacht

Endlich, aufgewacht.
Aus einem dunklen Traum.
Gefangene meiner eigenen Gedanken.
Ein Labyrinth, mit vielen Wegen,
die nirgendwo hinführen.
Gelähmt und jeder Lebensfreude beraubt.
Stillstand.…

von Kerstin Vivien Schmidt

Wie verschlungen sie sind
wie stark und unbezwingbar
Wie gedrungen sie sind
und wie unabdingbar
Sie zeugen von deiner Herkunft
von deiner Bodenhaftung
Sie zeigen auch deine Vernunft
und deine ganze…

von Peter Schorpp

Sonntags kommt Grandma zu Besuch.
Sie ist ein wenig dement, so steht sie heut´ schon vor der Tür.
Sie starrt genauso vor sich hin, wie Maggie.
Sie rafft nicht, dass ich Maggie neu hab´,
denke ich.
Spielt auch keine…

von Asja Aditi

In the middle
of nowhere
I'm standing
alone
Around me
the waves
do
bust
Around me
the wind
does
blow
I'm standing
still
I do not
sing
I do not

von Johanna Blau

Den Traum geträumt der Herzgedanken,
Wach geworden, aufgestanden.
Alles dreht sich, alles neu,
Alles wundersam und treu.

Himmelwärts die Wolken zieh'n,
Will ihn suchen, will ihn flieh'n.
Sorglos, traumlos…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Marcel Strömer

Ihre wonnige Strahlen
fallen wie Gebete auf die Erde und alles Gewebe,
entflohen der Spirale dämonischen Geschicks,
auf Dächer der Erde wachend brütender Augen,
beschützend, den Lebenden selig ans Herz gelegt,
auf…

von Soléa P.

Auf der Straße übers Land
die Dämmerung stand überm Feld
fuhr Frau Bockelmaier `nen Hasen an
und hat ihren Wagen sofort abgestellt.

Das kapitale Langohr lebt nicht mehr
erlag durch Schreck, das Herz blieb wohl…

von Jürgen Skupniewski-Fernandez

Mit schnellen Schritten läuft
das ausgebreitete Leben.
Junges Glück, zeitverspielt,
fern bewegter Uhren im
unbewegten Raum.

Inhalt füllen Jahre, im
Pendelschlag der Zeit
zwischen Himmel und Erde.

von Willi Grigor

Mein erster Flug so ganz alleine,
ich spreche jetzt vom Segelfliegen,
war ein Gefühl, das, wie ich meine,
vergleichbar ist mit Nachwuchs kriegen.

Mein erster Flug als Passagier
weckte Neugier, Lust in mir,

von Johanna Blau

Merk nur, wie lieblich das brennt
Wenn nichts mehr Namen hemmt
Ich bin zweifellos am Leben
Möchte die Massen erheben
Denke und handle wie ich
Das nie mehr Vernunft in Dir spricht

Der Mond so weit über uns…

Rezitation:
© Johanna Blau
von Giulia Strek

Tanz mit mir. Tanz einen Tanz.
Nimm meine Hand, nimm mein Herz und meine Seele. Tanz mit mir im seichten Schein des Lichtes. Halte mich, liebe mich, vergebe mir.
Kompromisslosigkeit in all ihrer Form.
Nichts wird beschreiben…

von Willi Grigor

Abends bin ich Einzel-Gänger,
spazierend als Gedankenfänger.
Ich fange schnelle, schöne, kluge,
ganz behände, meist im Fluge.

Ich steck sie in ein Großhirnfach
zum späteren Gebrauch.
(Wenn ich schlechte Beute…

von Ruth Weber-Zeller

ein zarter regen bloss
der blick zum himmel, den kopf geneigt, ein landregen, so ein englischer
nichts zu befürchten, nur tropfen, die die scheiben benetzen
auch die brille, die vor allem
die füsse bleiben trocken, die…

von Peter Schorpp

Maggie sitzt noch immer still in der Ecke,
Sie schaut nur starr vor sich hin.
Sie nervt.
Ich habe Mom gefragt, sie ist Tierärztin,
aber sie zuckt nur mit den Schultern.

Da ist es wieder, das rote Motorrad.
Es…

von Michael Dahm

Als ich lebte war ich stolz,
dann gingst Du und ich starb
und ich trug eine Maske aus Holz,
als Tod mich ständig umwarb

Doch ich war stärker als er
und gab die Maske ihm mit,
es ist eine Ewigkeit her,…

von Anett Yvonne Heinisch

Über mir ziehen Wolken
in Weiß
Vorbei
an des Himmels blauem Azur
Sacht
weht der Wind
Er flüstert leis
Gib auf dich acht
und mach dich frei
Es gibt den einen Himmel nur...

von Dieter Strametz

Als Maler ist der Warzenschlupfer
jetzt weltweit anerkannt.
Sein Meisterwerk: ein schwarzer Tupfer
auf einer weißen Wand.

von * noé *

Andersartig darf man sein,
anders, aber artig auch.
Ist man anders und gemein,
stehn die andern auf dem Schlauch.

Dann ist das Gehirn ver"linkt",
und zwar auf die falsche Weise,
wenn man aus der Reihe springt…

von Susan Melville

Empathie ist nicht jedem gegeben.
Mich begleitet es schon mein ganzes Leben.
Die Trauer, die andere mit sich tragen -
spür ich im Herzen ihr Wehmutsklagen.

von Michael Dahm

Verkrüppelt, gespenstisch, kahl,

verdrehte Äste, voller Qual,

geboren hier im Sumpf,

sinnlos, öd und dumpf.

Drängend, schräg zum Licht,

Halt und Hoffnung gibt es nicht,

sie hat es sich nicht…

von Alf Glocker

Wer alt ist, hat das Recht verwirkt,
bei einem Wettlauf mitzurennen,
in welchem sich ein Sinn verbirgt,
den wir „Naturgesetze“ nennen!

Durch sie darf man etwas genießen,
wie zum Beispiel Kinder machen –
wobei…

von Yvonne Zoll

Des Lebens Luft anatmend halten
Im Windwald die zerpflückte Zukunft
aast, streich stumm um Streuners Nest Vernunft
versteck ich zwischen Föhrenfalten

Verstaubt verspielte Lichtgestalten
umstellen mich erhellend…

von ulli nass

der intensive Kuss
ist stets ein Hochgenuss
verzeiht wenn ich es trotzdem erwähne
er verläuft ohne jegliche Hygiene

schlappe achtzige Millionen Mikroben
werden dabei eben mal
zwischen zwei Menschen verschoben…

von Alf Glocker

Es sind bekannte Wege, heilig, unbeschwert,
wie die der Mafia: die Füße stecken in Beton!
Der einen Sehnsucht sind sie immer wert -
denn sie versprechen dir den heißen Lohn!

Du wirst erfüllt sein – gnädig auserwählt,…

von Johanna Blau

Unter Klängen gewandert
Aufgestanden, um zu verstehen

Darum darf diese Welt nicht untergehen
Die Irren haben es begriffen
Begreifen werden es auch alle andern

Wenn wir bis zum Rand des Abgrunds wandern
Sind…

Rezitation:
Johanna Blau
von Walter W Hölbling

schmerzen
geboren von liebe
auch von tod
erlöschen nie

von Annelie Kelch

... die du verlassen –
sie atmen noch ...
Gottfried Benn, "Wie lange noch"?
I.
Go ahead (Rektifikation I)

Man stemmte mir uff’n Seziertisch inner Morgue…

Seiten

Gedichte über das Leben sind ein beliebtes Thema, sowohl bei den Lesern von Lebensgedichten als auch bei den Autorinnen und Autoren, die sich in ihren Gedichten mit dem Leben beschäftigen.

Gedichte die das Leben schreibt

So, wie sich für jeden Einzelnen das Leben selbst gestaltet, so erzählen auch Gedichte über das Leben von allen Facetten, die ein Leben eben ausmachen, oder die man im Leben auf eine bestimmte Art nimmt:

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich über die Dinge ziehn." (Rilke)

Und so sind Lebensgedichte auch oftmals ein Spiegel der individuellen Lebenseinstellung des Autors, suchen nach dem Sinn, oder geben Lebenshilfe. Mit ihrem künstlerischen Anspruch gehen sie dabei weit über den Lesewert von reinen Sinnsprüchen oder Lebensweisheiten hinaus, müssen inhaltlich aber nichts anderes meinen. Gedichte über das Leben geben jedem Leser und Autoren einen Mehrwert, der sich - über den reinen inhaltlichen Wert des geschrieben hinaus - von "Geschichten", Weisheiten, Erfahrungen oder "Wegweisern" gleichzeitig auch unterhalten lassen möchte.