Depression ✓ Gedichte zum Thema / Schlagwort

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von Uwe Röder
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Beitrag 106 - 140 von insgesamt 166 Texten in dieser Kategorie
von Sandra Herbertz

Mein Kopf ist schwer
Ich kann nicht mehr
Jeder Schritt
Geht zurück

Geh ich vorwärts bin ich wie gelähmt
Dann lasse ich es ganz und bin beschämt

Mein Kopf ist verwirrt
So als hätte ich mich geirrt

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Er würde so gern
das Rad der Zeit
zurückdrehen,
um seine
schlimmsten Fehler
rückgängig zu machen -
dann würde er
heutzutage nicht
mit versteinertem Herzen
an ihrem Grab
stehen müssen,…

von R M

innere Bilder fallen über Dich her
immer wieder mit grausamer Gewähr
Verdrängung funktioniert nicht mehr
Fragmente der Erinnerung mit kalter Gewalt
versteckt in Monstergestalt
grinsende Fratzen in Kleidern der Angst…

von Alfred Mertens

Heut in der Umwelt nur Gestank
kein Wunder wenn man nasenkrank
Auch gibt`s Probleme mit den Ohren
durch grossen Krach - Gehör verloren

Stets schwindlich durch verrenktem Hals
ist man behindert ebenfalls
um…

von bernd tunn tetje

Bist ein Macher.
Fühlst dich stark.
Läuft alles gut.
Nichts ist arg.

Stehst über vieles.
Machst dein Ding.
Du und Du
erleben den Swing.

Bist auch schlauer
wie Andere es sind.
Deine…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Vergeblich versucht er
über den eigenen Schatten
zu springen,
um auf die Sonnenseite
des Lebens zu gelangen.
Er bleibt gefangen
in der eigenen Dunkelheit,
die sein inneres Licht
verschluckt;

von bernd tunn tetje

Sieht vom Dach
in die Ferne.
Gedanken leben
nicht mehr gerne.

Ist sehr müde.
Nur ein Schritt.
Oft bedacht
den letzten Tritt.

Zigarette fliegt
über den Rand.
Zweifel hält ihn
in…

von Dieter Strametz

Wenn nichts mehr geht
aus und vorbei
wen interessiert das?

Mit dem Spiel
die Seele verloren
wo war sie?

Dem Verlierer
die letzte Wahl
wem nützt das?

Es geht schon
ist gegangen

von Dominik Philippi

Die Gesamtheit meiner Gedanken
droht im Nebel der Räson zu ersticken,
denn lausche ich hilflos dutzenden Uhren
wie sie unbarmherzig ticken.

Die ungeliebte Musik meiner Träume...
Ihr Ticken, mein Lied vom Tod.

3
von A. d. Tiefe

rette dich :
häupter nieder
himmel hilft
gewehre gewähren
gewehre

wähle dich :
niemals wieder
schimmel wimmelt
wimmern wird
wimmern

lehre zimmern
leere zimmer
immer im…

von C. Aschenbrücker

Wenn es dir schwer fällt auch nur irgendetwas Gutes zu sehen.
Wenn es dir schwer fällt aus dem Hause zu gehen.
Wenn du dich fortbewegen willst bleibst du dennoch stehen.
Immer dieselben Gedankenkreise ,
kreisen um deine…

von Malte Franz

Wer bin ich zu denken die Erde sei mein, 
wandle umher gelenkt nur vom Schein.
Bin Tod und am Leben zugleich
seelisch vernarbt in einem farblosen Reich.

Wo sind sie die Farben?
Sind sie denn erloschen,
vermag…

von Michael Dahm

Graue Geister der Natur,
schweigen sich durch Feld und Flur,
durchlaunen Berg´ und Täler,
Horizonte werden schmäler.

Geduckt in trister Tracht,
beugen Seelen sich der Macht,
die in der Schwere lebt…

von ulli nass

Augenlider zentnerschwer
Gedanken zäh wie Hefeteig
antagonisiert jeder Impuls
Motivation im Hungerstreik

Hirnaktionen nahe Null
Muskeln weich wie Kaugummi
Hormonsystem hängt ganz tief durch
Lebenskraft…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Hinter mühsam
aufrecht erhaltener
Fassade
bröckelt das
Selbstwertgefühl,
kommt die Selbstliebe
zum Erliegen,
schwindet
der Lebenswille.
Der Silberstreif
am Horizont
verblasst,…

von bernd tunn tetje

Wasser seicht.
Die Wanne voll.
Sie steigt ein.
Leben im Soll.

Fön ist an.
Sie zögert noch.
Der letzte Griff
geführt vom Doch.

von C. Aschenbrücker

Alkohol und Zigaretten am Tag.
Kann nicht schlafen in der Nacht,
weil selbst meine Träume mir sagen das ich nichts Richtig mach.
Du aufwachst und die Vögel verdammst weil sie singen.
Wird dir bewusst du willst dich…

von Nils W

Verloren in Illusionen von Klarheit
den Finden heißt suchen nach Wahrheit
Verirren in den Lügen der Menschheit
durch trügerischen Pathos der Jetztzeit

Verloren in Sinnlosigkeit von Arbeit
den Leben heißt scheitern…

von Maximilian Obenauf

Die Väter schnattern in den Bäumen des Waldes unsere Mutter liegt tot in der See...

von bernd tunn tetje

Fühlst dich unten.
Geht nichts mehr.
Schiebst dich vorwärts.
Bedrückt dich sehr.

Fast ein Anderer.
Dir auch egal.
Hilflose Gedanken
werden zur Qual.

Auch die Meinungen
dir eine Mauer.

von magne pater

Dunkelheit umhüllt deine Welt,
kannst nicht mehr tun was dir gefällt.

Bist gefangen eingeengt klein,
in einem schwarzen Loch allein.

Weißt nicht mehr weiter,
nichts ergibt mehr Sinn.

Oben und unten,

von Alfred Mertens

Wer hält sich schon fern von wirren Gedanken
anstatt sie von vornherein rasch zu vergessen?
Selbst jene, die besonders darauf versessen,
und glaubend machten, dass froh sie sich rankten.

Es mag zwar schwierig sein danach…

von Jan Jendrejewski

Das Himmelsblau vergessen
graue Schleier, die Sonne gefangen.
Regen und Finsternis bedrückend
schmerzvoll ist der kalte Wind.
Die Welt um mich herum ist dunkel
Melancholie - alles scheint verloren.
Krankheit…

von Heinz Helm-Karrock

Sie rufen an
Und landen in der Warteschleife

Die Stimme am Telefon sagt dann
Bleiben Sie in der Leitung

Die Wut gedämpft
Bist du dann weichgekocht

In der Überzeugung eingebunden
Endlich in Kaufreife…

von Vladimir Messner

Ein kalter Windstoß
Mutterseelen allein.
Regen kälte patschnass
Zitternd am ganzen Leibe
Müde aber doch hellwach

Kann nicht schlafen
Will auch nicht
Denn schließ ich meine Lieder
Auch nur einen…

von Maik Kühn

eine schleichend ergraute Farbenwelt
in ihrem Zentrum bleierne Schwere
frische Blumen verwelken in der Hand
Vogelgezwitscher ist Totengesang

inmitten vieler Menschen und trotzdem einsam
die Fassade schön, dahinter…

von Ingrid Baumgart-Fütterer

Du zeigst dein "Strahlemanngesicht"
führst dich auf, als wärst du "groß",
dabei fühlst du dich wie ein Wicht,
bejammerst dein schweres Los.

Du versteckst dich vor der Welt
hältst deine Tränen zurück,
mimst den…

von Sascha El Farra

Auch wenn die Scheiße noch so klumpt,
und man vergebens den Abfluss pumpt,
die Spülung nichts mehr retten kann,
erst dann, dann kommt der Klempner dran.

von slow speak

Ich bin traurig mit einem Lächeln,
so fühle ich meine Schwächen.
Ich lebe um mich zu verlieren,
um ganz einsam zu existieren.
Mein Herz schlägt, es klopft
und meine Hoffnung tropft.
Jeder Tropfen doch so…

von bernd tunn tetje

Ihm ist kalt.
Hat etwas vor.
Vögel zwitschern.
Wohlig fürs Ohr.

Ihm fast egal.
Hält ein Seil.
Wald nimmt auf.
Nichts ist heil.

von Chynoah Molineaux

Wenn der Wind seine Kreise zieht,
Durch Baumkrone, Wiese und Meer,
dir durchs Haar streift und mit den Strähnen spielt,
dich sanft kitzelt am Hals
Du die Augen geschlossen,
voller Sehnsucht und Hoffnung übermannt,…

von Unbekannt Erzählt

Wenn Niemand mehr da ist, wenn Niemand mehr führt,was ist dann?
Was ist wenn es Niemand war, wer war es dann?
Wenn Niemand mehr die Wahrheit sagt, wer lügt dann eigentlich noch?
Was ist wenn das Leid da ist und der Schmerz aber…

von Karl Oetzmann

Und da sitze ich nun.
Sitze alleine herum.
Sitze nur da und blick mich um.
Sitze da und hab nichts zu tun.

Keine Seele bei mir.
Kein Mensch kein Tier.
Ich sitze nur da,
tue als wär alles wunderbar.

von Thorsten K.

Nun, wer bin ich?
Wie sehen mich andere?
Wer bin ich wirklich?
Bin ich gut oder schlecht?

Immer wieder diese Frage.
Wer bin ich, wenn ich so viele bin und vorgebe zu sein.
Ich trage diese Maske.
Jede…

von bernd tunn tetje

Zwingt sich träge ohne Bald.
Kann nur denken mit Gewalt.

Meinungen Anderer:Alles gut!
Entfacht nicht mal etwas Wut.

Dunkle Sinne tragen mit bei,
das Gefühle nicht so frei.

Ängste mahnen: Mach doch was!…

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